Adzukibohnen als neues Superfood entdeckt

In Hülsenfrüchten steckt die konzentrierte Kraft einer noch nicht gewachsenen Pflanze. Weshalb sie für eine gesunde Ernährung in Frage kommen. Einige von ihnen werden, wegen ihrer hohen Nährstoffdichte, auch als Superfood gehandelt. Für 2019 scheint man nun die Adzukibohnen als Trend entdeckt zu haben.

Wunderbohnen aus Asien?

Wie bei jedem neuen Hype, gilt es auch hier die Faktenlage zu prüfen. Versprechen kann man viel, aber beweisen muss man es auch können. Bei den Adzukibohnen steht die Forschung noch in den Startlöchern. Es handelt sich dabei um Hülsenfrüchte mit Anbaugebieten in Japan, China sowie Korea. Aufgrund ihrer roten Schale kann man sie auf den ersten Blick mit Kidneybohnen verwechseln. Jedoch besitzen sie einen weißen Strich.

Wie bei fast allen Bohnen, trifft man auch hier auf reichlich Ballaststoffe. Eiweißwunder sind sie nicht, aber ihr etwa 7,5 Gramm Protein pro 100 Gramm sind ordentlich. Bei dieser Menge nimmt man 128 Kilokalorien zu sich. Damit bringen sie nicht so viel Energie in unseren Stoffwechsel wie viele andere Hülsenfrüchte. Folsäure, Eisen, Kalium und eine Reihe an Antioxidantien gesellen sich dazu.

Ihr Geschmack kann als leicht süßlich und nussig beschrieben werden. Adzukibohnen gibt es bei uns meist nur in Konserven zu kaufen. Ferner sind sie auch als Mehl erhältlich. Mit ihnen lassen sich deftige Hauptmahlzeiten, aber auch Desserts herstellen. Dank ihrer natürlichen Süße und dem Aroma, kannst du auf Zucker & Co weitestgehend verzichten.

Adzukibohnen = Superfoods?

Wir können sie sehr vielseitig verwenden. So auch für Salate oder um aus ihnen eine Bohnenpaste herzustellen. Doch damit haben sie sich noch lange nicht den Titel als Superfood verdient.

Wenn die Forschung Ergebnisse zu besonderen Zusammensetzungen in der Bohne liefern sollte, wäre dies jedoch möglich. Bis dahin können wir die verschiedenen Adzukibohnen-Rezepte ausprobieren, welche uns das Internet bietet. Selbst experimentieren ist natürlich ebenso erlaubt.

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