Blütenpollen als neues Superfood entdeckt

Blütenpollen als neues Superfood entdeckt

Eine neue Woche – ein neuer Superfood-Trend. Zugegeben, Blütenpollen stehen schon länger im Fokus der Konsumenten. Jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht, blüht dieses Thema buchstäblich wieder auf. Die Pollen sollen sehr gesund sein und verschiedene positive Wirkungsweisen besitzen. Doch wie viel steckt dahinter? Außerdem musst du dir eine moralische Frage beantworten, wenn es um dieses Superfood geht.

Die Besonderheiten vom Blütenstaub

Nachfolgend fassen wir die wesentlichen Erkenntnisse dieses Superfoods zusammen:

  • Hoher Anteil an Proteinen und essentiellen Aminosäuren. Es stecken ca. 23 Prozent Eiweiß in ihnen.
  • Nennenswerte Vorkommen an den Vitaminen B1, B2, B6, C, D, E sowie das Provitamin A.
  • Ebenso können sie Lieferanten von Eisen, Kupfer und Zink sein.
  • Aufgrund ihrer Zusammensetzung besteht die Möglichkeit, mit Ihnen Muskeln aufzubauen und die Knochen zu stärken. Ebenso kann das Immunsystem vom Blütenpollen-Verzehr profitieren.
  • Unterstützung bei Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden und allgemeiner Leistungsfähigkeit.

Hinweis: Die einzelnen Gesundheitsaussagen über Blütenpollen sind teilweise noch nicht eindeutig belegt. Bitte prüfe vor dem Kauf stets die neuesten Studien- und Forschungsergebnisse. Eine Untersuchung aus 2015 weist darauf hin, dass sich die Pollen aus etwa 250 Komponenten zusammensetzen.

Essen wir den Bienen ihre Nahrung weg?

Blütenpollen als neues Superfood entdeckt

Nun zu der eingangs erwähnten moralischen Frage. Weltweit wird über das zunehmende Bienensterben berichtet. Veränderte Umweltbedingungen sowie von Menschen verwendete Pflanzenschutzmittel, machen ihnen das Leben schwer.

Sollte jetzt ein großer Hype um deren lebensnotwendigen Blütenpollen entstehen, könnte ihnen dies weiter zusetzen. Ohne ausreichend Bienen in einer Region, blühen viele Pflanzen nicht mehr. Es droht ein Aussterben der Flora.

Die von Bienen weiterverarbeiteten Blütenpollen mögen schmackhaft sein. Weshalb die Insekten damit ihren Nachwuchs füttern und sich Vorräte anlegen. Wichtig wäre also hier, dass Imker nur eine geringe Menge pro Bienenstock für den menschlichen Bedarf entnehmen.

Jedoch ist damit zu rechnen, dass manche Hersteller diese Gewissensbisse ignorieren. Achte deshalb bitte darauf, wie und woher die Blütenpollen bezogen werden.

Tipp: Du möchtest aus moralischen Gründen keinen Blütenstaub kaufen? Dann probiere es mit Gerstengras. Dieses kannst du relativ leicht daheim selbst anbauen und zu sehr gesunden Smoothies verarbeiten.

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