CBD kämpft um sein gutes Image

CBD kämpft um sein gutes Image

Cannabidiol (CBD) gibt es mittlerweile nicht mehr nur als Öl und Blüten zu kaufen. Die Substanz kommt immer häufiger in Lebensmitteln vor. Außerdem nutzt die Medizin entsprechende Präparate zu Therapiezwecken. Trotzdem wird CBD sein schlechtes Image vor der Europäischen Kommission nicht los. Obwohl die Nachfrage steigt und viele Studien für dessen Verwendung sprechen.

CBD soll Betäubungsmittel bleiben

Genau hier widerspricht die Kommission der allgemeinen wissenschaftlichen Auffassung. CBD wird in den meisten Fällen mit einem sehr geringen oder gar keinem CBD-Anteil angebaut. Während der Verarbeitung achten die Produzenten darauf, die berauschenden Eigenschaften eben nicht mitzuliefern.

CBD kämpft um sein gutes Image 1

In einer vor kurzem verfassten Stellungnahme, erteilte die Europäische Kommission dennoch eine Absage. Es ging darum, CBD auf die Liste neuartiger Lebensmittel zu setzen. Dieses Verfahren ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Extrakte aus Hanfblüten laufen weiterhin unter den Betäubungsmitteln. Mit dem Verweis auf ein Übereinkommen der UNO, welches 1961 getroffen wurde.

Zwar ist damit nicht der europäische CBD-Markt gefährdet, aber der erste Eindruck bleibt somit beim Großteil der Bevölkerung negativ. Trotzdem können Hersteller weiter ihre Produkte vertreiben, solange sie die Anforderungen des jeweiligen Landes erfüllen.

€13,6 Milliarden bis 2025

Das Unternehmen New Frontier Data analysiert die Entwicklungen der Cannabis-Industrie. Ein neuer Bericht deutet auf ein weiterhin starkes Wachstum für Europa hin. Hochrechnungen zufolge, könnte der Umsatz bereits 2025 bei 13,5 Milliarden Euro liegen. Dies ging aus einer Umfrage hervor, welche mit mehr als 3.000 CBD-Konsumenten in 17 europäischen Ländern geführt wurde. Vorausgesetzt, die EU entscheidet sich nicht zu einer massiven Einschränkung oder gar Verbot von CBD-Produkten.

Neben Lebensmitteln, verwenden Produzenten Cannabidiol auch immer öfter in der Hautpflege. Es ist kaum vorstellbar, dass sich diese Trends noch aufhalten lassen.

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