Drachenblut – das Naturharz als Superfood verwenden

Beim Drachenblut handelt es sich um ein rotbraunes Naturharz, welches von verschiedenen Pflanzen gewonnen wird. Antike Dichter erwähnten das Heilmittel erstmals. Dementsprechend kann das Drachenblut auf eine lange Geschichte zurückblicken. Wir wollen uns heute das Superfood näher anschauen und seine Wirkungsweise betrachten. Ob es wirklich gesundheitsfördernd ist und in welcher Dosis es eingenommen werden sollte, war uns ebenso wichtig.

Drachenblut
By Andy Dingley (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Nährwerte & Inhaltsstoffe vom Drachenblut

Es ist gar nicht einfach, die Nährwerte von Drachenblut zu ermitteln. Trotz intensiver Recherche, fanden wir nur Beispiele von verarbeiteten Produkten (Kapseln, Getränken etc.). Deshalb musst du immer den Einzelfall betrachten, was für Nährwerte im Drachenblut-Produkt stecken.

Dieses Superfood wird vor allem in flüssiger Form und als Pulver zum Räuchern angeboten. Es lässt sich auch in entsprechenden Rezepten verwenden. Einige davon findest du am Ende dieses Artikels.

Inhaltsstoffe vom Drachenblut

Deshalb machen wir gleich weiter mit den Inhaltsstoffen vom Drachenblut. Aufgrund seiner enormen Dichte an Vitalstoffen, führen wir hier zunächst eine kleine Liste an:

  • Alpha-Calacoren, -Copaen, -Pinen, -Thujen
    • Betain
    • Beta-Caryopyllen
    • Bincatriol
    • Borneol
    • Calamenen
    • Catechine
    • Camphen
    • Cedrucin
    • Crolechinisäure
    • Cuparophenol
    • Daucosterol
    • D-Limonen
    • Dihydrobenzofuran
    • Dimethylcedrusin
    • Dipenten
    • Eugenol
    • Euparophenol
    • Gallocatechin
    • Gamma-Terpineol, -Terpinen
    • Hardwickiic-Säure
    • Isoboldin
    • B-Lignin
    • Korberin-A
    • Linalool
    • Magnoflorin
    • Myrcen
    • Methylthymol
    • Norisoboldin
    • P-Cymen
    • Procyanidine
    • Proanthocyanidine
    • Tannin
    • Taspin
    • Vanillin
    • Terpinen 4-ol

Es lohnt sich zu jedem dieser Inhaltsstoffe vom Drachenblut etwas Informationen einzuholen. Im nächsten Abschnitt gehen wir auf einige der wichtigsten Wirkungsweisen ein, welche das Drachenblut als Vorteile mit sich bringt.

Drachenblut: Wirkung & Nebenwirkungen

Es könnten ganze Bücher über das Drachenblut und seine Wirkungen geschrieben werden. So komplex gestaltet sich sein Aufbau. Dank der hochkonzentrierten Form, kannst du dir folgende Eigenschaften zunutze machen.

Drachenblut gegen Narben

Unabhängig voneinander, testeten die School of Biological Sciences in Lima und die Universität Cayetano Heredia Peru die Wirkung von Drachenblut bei Narben. Hierfür wendeten die Forscher das Pulver bei verwundeten Mäusen an. Sie stellten fest, dass das Alkaloid Taspine einen wesentlichen Beitrag zur Narbenheilung beitrug.

Drachenblut bei Wunden

Doch nicht nur die Narben waren nach regelmäßiger Anwendung weniger sichtbar. Generell hilft Drachenblut bei der schnelleren Genesung von Wunden. Auch hier spielt das Taspine-Alkaloid eine wichtige Rolle. Seit 1989 sind dazu mehrere Studien durchgeführt worden. Einige Jahre später entdeckte man das „Lignan Dimethylcedrusin“. Da es im Drachenblut vorhanden ist, kann es die Wundheilung erheblich fördern.

In anderen Tests zeigte sich, wie Drachenblut das Wundschorf besser bildete und somit die Hautregeneration schneller einsetzte. Auch danach kann das Drachenblut noch äußerlich angewandt werden, damit das Kollagen Unterstützung erhält.

Drachenblut bei Entzündungen

Wer sich in die zahlreichen Studien zum Drachenblut einliest, erfährt auch mehr über die entzündungshemmende Wirkung. Auch hier profitierst du davon, wenn das Drachenblut innerlich und äußerlich eingesetzt wird. Bspw. bei Entzündungen in der Mundhöhle. Empfindliches Zahnfleisch kann sich mit Hilfe von Drachenblut erholen. Ebenso offene Wunden sind behandelbar. Der Effekt ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, weshalb wir hier keine Heilversprechen geben.

Gegen Pigmentflecken und Pigmentstörungen

Weniger erforscht ist dagegen die Wirkung von Drachenblut bei Pigmentflecken und Pigmentstörungen. Dem roten Harz wird nachgesagt, dass es auch hier helfen kann. Darauf weisen zumindest verschiedene Erfahrungsberichte im Netz hin. Dunkle Pigmentflecke sollen demnach schrittweise verblassen. Hierfür wird das Drachenblut in flüssiger Form auf die Stelle gegeben und dann eingerieben. Durch eine tägliche Anwendung über mehrere Wochen hinweg, besteht die Chance die Pigmentstörungen zu verringern, eventuell sogar zu beseitigen.

Helfer bei Warzen

Die Anwendung vom Drachenblut ist fast immer in flüssiger Form durchzuführen. Die Wirkstoffe sollen auch zu einer Linderung von schmerzenden Warzen führen. Hierfür einen Tropfen auf die Stelle geben und einwirken lassen. Schmerzen sollen, so die Erfahrungen im WWW, nach kürzester Zeit verschwinden. Ob sich bei steter Behandlung die Warzen zurückbilden, können wir nicht versprechen.

Bei Pickel und Akne

Wenn du nicht von Warzen betroffen bist, dann aber vielleicht von Pickeln bis hin zu Akne? Drachenblut könnte der Geheimtipp für Jugendliche in der Pubertät sein. Wirkstoffe im Drachenblut gibst du als einzelne Tropfen auf die Pickel. Wie schon erwähnt, kämpft das Harz gegen Entzündungen und verbessert die Wundheilung. Auch Narben von zerdrückten Pickeln dürften seltener zurückbleiben.

Tipp: Die Drachenblut-Tropfen am besten während der abendlichen Gesichtspflege ganz zum Schluss auftragen. Leicht einmassieren und das Extrakt über Nacht wirken lassen.

Drachenblut gegen unschöne Falten

Kann Drachenblut als Anti-Aging-Mittel eingesetzt werden? Tatsächlich enthalten einige kosmetische Produkte alle oder zumindest einen Teil des Harzes. Eine Theorie besagt, dass das Drachenblut die Feuchtigkeit in der Hand behält. Denn in flüssiger Form wirkt es wie ein Ölfilm. Er legt sich schützend über die Haut, welche nicht mehr so leicht austrocknet. Auch hierfür solltest du dich in die Wirkungsweisen der oben genannten Stoffe einlesen.

Drachenblut ist mit Abstand eines der umfangreichsten Superfoods und darf in keiner gesund denkenden Familie fehlen.

Drachenblut gegen Herpes

Aufgrund seiner entzündungshemmenden und regenerativen Kräfte, kann Drachenblut ebenso gegen Herpes helfen. Was wiederum auf die Taspine zurückzuführen ist. Belgische Wissenschaftler bemerkten, dass Herpesbläschen schneller abklingen konnten, wenn sie mit dem Harz in Berührung kamen. Herpeswunden sollten in regelmäßigen Abständen mit einem Tropfen behandelt werden. Dadurch verringert sich die Heilungszeit und der Herpes ist bereits nach wenigen Tagen nicht mehr zu sehen.

Kampf der Mückenplage

Manche Menschen leiden bereits bei einfachsten Mückenstichen unter starken Entzündungen. Zunächst bilden sich kreisrunde Flecken, später verfärben sie sich Blau. Ausgerechnet in der Sommerzeit, wo man sich gern leicht bekleidet zeigt, schlagen die fiesen Stecher am häufigsten zu.

Drachenblut kann hier als rote Flüssigkeit oder Salbe aufgetragen werden. Auch hierfür findest du wissenschaftliche Tests, welche immer eine Vergleichsgruppe beinhalteten. Diese erhielt nur ein Placebo und dachte, es wäre Drachenblut-Salbe. Juckreiz und Schmerzen gingen bei der echten Testgruppe schneller zurück. Folglich kratzten sie sich weniger, bewusst oder unbewusst. Stiche von Mücken, aber auch Wespen, Bienen und die Säure von Ameisen, lassen sich so behandeln.

Drachenblut als Power für die Haut

Wenn wir alle diese positiven Aspekte zusammenfassen, wirkt sich Drachenblut in flüssiger Form äußerst positiv auf das Hautbild aus. Durch die Verminderung des Schmerzempfindens und der Bekämpfung von Entzündungen, solltest du dich insgesamt wohler fühlen. Wer weniger unter physischem Stress leidet, sieht gesünder aus und steckt voller Energie.

Drachenblut zur inneren Anwendung

Bislang sind wir beim Drachenblut nur auf die äußeren Effekte eingegangen. Doch was geschieht, wenn du das Superfood einnimmst? Es gab im Jahr 2000 eine Studie, welche Darmstörungen und Magengeschwüre in den Fokus stellte. Wissenschaftler bestätigten mit den Ergebnissen, dass das rote Harz bei der Heilung von Geschwüren half. Sie führten diesen Effekt auf die entzündungshemmende Wirkung zurück. Plus die antimikrobielle Stärke des Pulvers, welche in einzelnen Fällen sogar Gastritis behandelt konnte.

Wenn du nicht unter so starken gesundheitlichen Problemen leidest, umso besser für dich. Doch selbst bei Durchfall kommt das Drachenblut zum Einsatz. Die im Harz enthaltenen Wirkstoffe führen zu einer Festigung des Stuhlgangs.

Fazit zu den Drachenblut-Vorteilen

Wir haben die wesentlichen Vorteile vom Drachenblut zusammengefasst, aber vollständig ist die Liste damit noch nicht. Allerdings zeigt sich jetzt schon, was für eine Power in dem Superfood steckt. Ob zur äußeren oder inneren Verwendung, Drachenblut steckt voller Vitalstoffe und sollte deshalb in keinem Gesundheitsschrank fehlen.

Welche Nebenwirkungen hat Drachenblut?

Doch gibt es wirklich nur positive Aspekte beim Drachenblut zu nennen, ohne irgendwelche Nachteile? Sollte es sie geben, so wollen wir diese der Ehrlichkeit halber auch erwähnen. Denn bei unzähligen Studien zum Drachenblut, sind bzw. wären diese aufgefallen.

Alles gut: Solange du das reine Drachenblut als Pulver oder Tropfen verwendest, sollten sich keine Nebenwirkungen zeigen. Ganz gleich ob zur inneren oder äußeren Anwendungen. Überreaktionen lassen sich aber nie ganz ausschließen. Manche Menschen reagieren äußerst sensibel. Jedoch sind bis dato keine ernsthaften Nachteile vom Drachenblut bekannt.

Sollte das Harz in einem Medikament vorkommen, so ist natürlich der Beipackzettel entscheidend. Wenn Pharmaunternehmen ein Produkt auf den Markt bringen wollen, muss es zuvor getestet worden sein. Daraus resultieren dann mögliche Nebenwirkungen die mit einer Mengenangabe (bspw. eine Person von 1.000) angegeben sind.

Drachenblut: Einnahme, Dosierung & Anwendung

Bezüglich der Dosierung gibt es auf vielen Verpackungen eigene Empfehlungen des Herstellers. Zur äußerlichen Anwendung bei Pickeln, Warzen, Wunden etc. genügen meist ein bis zwei Tropfen. Eben nur so viel, um die betroffene Stelle abzudecken. Zum Verzehr gibt es dagegen nur wenige Angaben und diese variieren sehr stark. Du kannst mit wenigen Gramm am Tag beginnen und die Dosis langsam erhöhen, bis sich der gewünschte Effekt einstellt.

Anhaltspunkte liefern dir die weiter unten verlinkten Quellen zu Drachenblut-Studien. Ebenso kannst du einen Heilpraktiker oder Homöopathen aufsuchen, um zu fragen, ob er dir eine Dosierung empfehlen kann. Diese ist auch von deinen Beschwerden abhängig. Weshalb eine vorherige Untersuchung samt Diagnose sinnvoll erscheint.

Wie verwende ich Drachenblut?

Drachenblut wird mehrheitlich zur äußeren Verwendung beworben. In flüssiger Form lässt es sich einfach in die Haut einmassieren. Dort sollen seine Wirkstoffe direkt in den obersten Schichten zur Heilung führen. Ob bei Warzen, Akne, Pickeln oder einfachen Mückenstichen: Flüssiges Drachenblut kann überall die Symptome lindern oder gar die vollständige Regeneration herbeiführen.

Wer sich damit auskennt, kann Drachenblut auch aus seinem Pulver in ein flüssiges Extrakt verwandeln.

Zur inneren Verwendung trägt Drachenblut ebenfalls in dieser Form dazu bei, Entzündungen und einiges mehr zu bekämpfen. Hier ist aber die Dosierung mit einem Fachmann abzusprechen oder ggf. den Verpackungshinweisen zu folgen.

Wie nehme ich Drachenblut ein?

Als Pulver lässt sich Drachenblut in größeren Mengen relativ günstig einkaufen. Extrakte kannst du in kleinen Flaschen bestellen. Für auf der Haut betroffene Stellen genügen meist ein bis zwei Tropfen.

Zur inneren Anwendung mischst du dir mit dem Pulver ein Getränk an. Siehe dazu auch unsere Drachenblut-Rezepte am Artikelende.

Wie lagere / bewahre ich Drachenblut auf?

Das getrocknete Drachenblut-Pulver sollte bis zu seiner Verwendung nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Dazu genügt manchmal schon der Kontakt mit der Umgebungsluft. Deshalb empfehlen wir dir ein Behältnis mit luftdichtem Verschluss. Meist liefert dir der Hersteller schon das Drachenblut in einer wiederverschließbaren Verpackung. Andernfalls nimmst du eine Kunststoffbox mit Gummidichtung o.Ä.

Flüssiges Drachenblut erhältst du in kleinen Fläschchen, welche du nicht weiter schützen musst. Generell solltest du nur eine lichtgeschützte und kühle Lagerung beachten.

Wann wirkt Drachenblut?

Auf deiner Haut wirkt das Drachenblut relativ schnell, wenn du eine Schmerzlinderung wünschst. Zur Bekämpfung von Narben, Pickeln, Akne & Co, bedarf es schon einer regelmäßigen Anwendung über Wochen oder gar Monate hinweg. Hierfür kannst du dich in die Drachenblut-Studien einlesen, welche wir im vorletzten Abschnitt aufgeführt haben.

Wann soll man Drachenblut essen?

Trotz langer Recherche, konnten wir keine konkreten Empfehlungen finden, wann du Drachenblut essen solltest. Die Tageszeit ist scheinbar wenig entscheidend. Möchtest du Probleme mit der Haut behandeln, so lass das flüssige Drachenblut am besten vor dem Zubettgehen einwirken.

Drachenblut kaufen

Du hast dich nun dazu entschieden Drachenblut zu kaufen. Wir wollen dir ein paar Tipps an die Hand geben, was es dabei zu berücksichtigen gibt. Ebenso wer Drachenblut verkauft, hat uns interessiert.

Worauf beim Kauf achten?

  • Wie bei allen Superfoods, empfehlen wir dir auch hier eine genauere Recherche zu den Herstellern. Wo gewinnen sie das Drachenblut und wie wird es verarbeitet? Aufgrund der einfachen Herstellungsweise, solltest du nur reines Drachenblut-Harz kaufen können. Eine hohe Konzentration von 90% oder mehr, stellt einen akzeptablen Kompromiss dar, wenn Qualität und Preis stimmen.
  • Drachenblut in Bio-Qualität wäre optimal, aber das sollte sich durch die Gewinnung direkt am Baum von allein ergeben. Entweder erntet der Hersteller das Harz in der Wildnis oder in eigenen Baumzüchtungen.
  • Die Anbauregion ist entscheidend. Sie sollte nicht von zu hoher Luftverschmutzung oder Verunreinigungen des Bodens geprägt sein. Bäume absorbieren teilweise Schadstoffe, welche sich im Drachenblut wiederfinden lassen.

Wo Drachenblut kaufen?

Wir haben uns auf die Suche nach käuflichen Drachenblut-Produkten begeben. Hierbei wurde uns häufig die Marke „Tausendkraut“ empfohlen. Sie vertreibt diverse Naturprodukte und scheint auch in den Rezensionen viel gelobt zu werden. Hinter dem Unternehmen steht ein sehr ambitioniertes Paar, welches aus privaten Gründen ein sehr starkes Interesse an der Naturheilkunde hegt. http://amzn.to/2D1vb6v

Auch der Hersteller „Asmondia“ vertreibt Drachenblut und zwar in Pulverform. Zwar soll es hier speziell als Räucherwerk dienen, aber du bekommst das Pulver in reiner Form. Wie du es nutzt, bleibt schlussendlich dir überlassen. Asmondia sitzt ebenfalls in Deutschland, was dir beim Kauf von Drachenblut vielleicht wichtig ist. http://amzn.to/2r5bIjK

Ansonsten gibt es Drachenblut vereinzelt als alkoholische Lösung zu kaufen. Jedoch kannst du hier nur bedingt seine gesundheitlichen Vorteile auskosten. Persönlich möchten wir keinen Alkohol empfehlen, selbst wenn er Drachenblut beinhaltet.

Weil Drachenblut am häufigsten zur äußeren Anwendung verkauft wird, findest du es vermutlich nicht in Discountern und Drogerien. Zum Zeitpunkt der Recherche gab es keine Angebote bei DM, Rewe, Aldi, Lidl oder Edeka.

Drachenblut-Studien

Eine Untersuchung zum Sangre de Drago (spanische Bezeichnung für Drachenblut). Die Forscher stellten verschiedene Wirkungen bei viralen Infektionen, Insektenbissen, Durchfall und anderen Erkrankungen fest. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14736360

Eine Studie zum Drachenblut zur verbesserten Wundheilung. Untersuchungen aus dem asiatischen Raum ergaben positive Auswirkungen. Getestet durch eine Doppelblind-Studie, bei der nur eine Teilnehmergruppe tatsächlich Drachenblut zu sich nahm. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2225411014000431

Ein sehr spezieller Fall, bei dem Drachenblut gegen Durchfall geprüft wurde, welcher durch HIV entstand. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24334179

Ein beantragtes und eingetragenes US-Patent zu einem Mittel mit Taspine. Jenem Inhaltsstoff, der auch im Drachenblut vorkommt. https://www.google.ch/patents/US5156847

Das Extrakt von Taspine aus dem Sangre de Grado und wie es sich allgemein auf den menschlichen Organismus auswirkt. https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2006-961907

Erfahrungsberichte zum Drachenblut

Ein kurzer Erfahrungsbericht zur äußeren Anwendung von Drachenblut bei Pigmentflecken. http://beauty.gofeminin.de/forum/sangre-de-drago-drachenblut-gegen-pigmentflecken-fd59606

Eine größere Sammlung von Erfahrungsberichten zum Drachenblut und was es Positives bewirken konnte. https://www.buenanatura.de/erfahrungen_mit_drachenblut.php

Allgemeine Tipps und Wirkungsweisen zum Drachenblut-Harz, wenn es um kosmetische Behandlungen geht. https://www.ecco-verde.de/info/beauty-blog/drachenblut

Anbau & Verarbeitung von Drachenblut

Wie schon mehrfach erwähnt, kann Drachenblut aus verschiedenen Pflanzen extrahiert werden. Folglich ist auch seine Zusammensetzung immer etwas anders. Folgende Anbaugebiete gelten als sehr beliebt:

  • In Südindien, Borneo, Sumatra und den Molukken wird das Daemonorops-Drachenblut gewonnen. Auf der Oberfläche um die Früchte herum, befindet sich das Naturharz. Es wird mitsamt der kirschgroßen, unreifen Frucht geerntet und getrocknet. Konnte die Feuchtigkeit mehrheitlich entweichen, erhitzt man das Pulver und kann es anschließend in große Formen bringen.
  • Weitere Drachenblut-Arten kommen aus China und werden von den Pflanzen Dracaena cambodiana und Dracanea cochinchinensis gewonnen. In diesen Fällen ritzt ein Arbeiter den Baum an oder fällt diesen, um das dunkelrote Harz ernten zu können.
  • In anderen Fällen wird vom „amerikanischen Drachenblut“ gesprochen. Tatsächlich finden Anbau und Verarbeitung aber in Westindien statt. Hier stammt das Superfood von heimischen Pflanzen der Gattung Pterocarpus.
  • Zuletzt existiert noch das Socrotische Drachenblut. Bäume mit der Bezeichnung Dracaena cinnabari schwitzen das Harz über ihren Stamm aus. Dort wo es nach außen sickert, vergrößern die Mitarbeiter den Kanal und können es somit in größeren Mengen ernten. Hierfür lässt man es trocknen und kratzt es dann ab.
  • Die Gewinnung vom kanarischen Drachenblut haben die Unternehmen eingestellt. Aus Gründen des Naturschutzes, weil diese Baumart nur noch sehr selten in freier Natur wächst.

Neben seiner Verarbeitung zu Pulver und Kapseln, kommt Drachenblut auch als Räucherwerk zum Einsatz. Teilweise in flüssiger Form, um es leichter verdampfen zu können.

 

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