Superfood-Plagiate überschwemmen den Markt

Jeder von uns hat schon einmal die Gerste gesehen, wenn sie in voller Blüte auf dem Feld steht. Doch wusstest du, dass man sie schon viel früher essen kann? Wenn die jungen Triebe gerade einmal 10 bis 15 cm groß und noch saftig grün sind, ist der Verzehr bereits möglich. In diesem Fall spricht man dann vom „Gerstengras“. Es erinnert halt an eine grüne Wiese und hat noch längst nicht seine Körner ausgebildet.

Gerstengras als Superfood, das ist schon längst kein Geheimtipp mehr. Durch seine Ernte im frühen Stadium und seine sowieso interessante Zusammensetzung, entsteht ein toller Vitalstoff-Mix. Gerstengras zählt zu den reichhaltigsten Lebensmitteln und wird ebenso als Heilmittel eingesetzt.

Wir haben so viele Informationen wie möglich zusammengetragen. Heute stellen wir das Gerstengras in den Fokus. Hinsichtlich seiner Zusammensetzung, positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und welche Studien dies belegen. Auch geben wir Tipps zum Kauf von Gerstengras und wie du es daheim anbauen kannst. Nimm dir also etwas Zeit und viel Spaß beim Lesen!

Wie gesagt, die gesundheitsfördernden Wirkungen von Gerstengras sind gut bekannt. Deshalb ist es keine Schwierigkeit entsprechende Produkte in den Drogerien, Discountern und Apotheken zu finden.
Vielmehr kommt es darauf an, dass du eine möglichst hohe Qualität und Reinheit kaufst. Wenn du willst, kannst du dich über folgende Marken näher informieren:

  • Sevenhills
  • Nurafit
  • Vita Natura
  • NatursForte
  • Biosentio

Hierbei handelt es sich um Hersteller, welche uns bspw. durch viele gute Rezensionen bei Amazon aufgefallen sind.

Studien zum Gerstengras

In der Tat gibt es mehr als ein Dutzend fundierter Studien zum Gerstengras. Wir haben uns daraus einen Teil herausgesucht, welcher die oben beschriebenen Wirkungen bekräftigen.

Damit wäre die Liste noch gar nicht zu Ende. Aber diese Studien genügen schon, um zu zeigen, wie interessiert die Forschung am Gerstengras ist. In vielen Fällen ließ sich eine positive Wirkung bestätigen.

Anbau & Verarbeitung von Gerstengras

Viele denken, dass die Gerste ein Produkt der hiesigen Natur darstellt. In Wirklichkeit lassen sich ihre Ursprünge in den Gebieten des östlichen Balkans und des Vorderen Orients finden. In uralten Aufzeichnungen, etwa 15.000 v. Chr., ist schon von diesem Korn die Rede. Verwechselt werden darf man sie nicht mit der Wildgerste (Hordeum vulgare subsp. Spontaneum). Diese baut man im Nahen Osten an.

Unsere Gerste gelangte vor über 8.000 Jahren in die Antike. Am Nil wuchs sie besonders gut, ebenso in Mesopotamien. Als Grundnahrungsmittel entwickelte sie sich zum festen Bestandteil vieler Kulturen.

Beim professionellen Anbau werden Tonnen von Gerstengras produziert. Danach erfolgen eine schnellstmögliche Trocknung und die Umwandlung in Pulver. Dieses Pulver lässt sich roh oder in Form von Kapseln verkaufen.

Eigener Anbau: Das Gerstengras erntet man noch lange vor der eigentlichen Reife des Getreides. Nämlich dann, wenn die jungen Halme etwa 10 bis 15 cm groß sind. Nutze hierfür ein paar Samen der Gerste und lege sie zunächst für eine Nacht in lauwarmes Wasser. Dadurch quellen sie in einigen Stunden auf und können nun ausgesät werden. Beachte hierbei, dass kein Samen über dem anderen liegt. Wenn sie dicht beieinander stehen, ist dies kein Problem.

Die gequollenen Samen kommen auf feuchte Erde in einen Pflanzkasten, Schale oder ähnlichem. Die Erde muss feucht bleiben, darf aber nicht faulen. Wenn dir dies zu aufwendig erscheint, kannst du es auch mit Gerstengras als „Hydrokultur“ probieren. Hierfür benötigst du allerdings ein Keimgerät zur Grasanzucht. Somit bleibt die gekeimte Gerste frei von Erde und kann bei Bedarf im Gesamten, inkl. Wurzel, verwendet werden.

Fazit zum Superfood Gerstengras

Es ist erstaunlich was in den grünen Halmen, sowie den gequollenen Keimen steckt. Gerstengras ist das Superfood schlechthin. Dabei kostet es nicht besonders viel. Du kannst es im Essen und zu Getränken verarbeitet. Eine eigene Anzucht lässt sich relativ leicht realisieren. Ansonsten greifst du zum fertigen Gerstengraspulver. Wenn es schonend und schnell genug verarbeitet wurde, gehen dabei kaum Vitalstoffe verloren.

Hier noch einmal die wesentlichen Vorteile von Gerstengras als Nahrungszusatz:

  • Enthält viele Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Natrium
  • Reich an B-Vitaminen und Vitamin C
  • Selen schützt deine Zellen vor Mutationen
  • Chlor, Kupfer, Zink, Phosphor, Mangan und Schwefel stärken deinen Körper zusätzlich
  • Mehr als 20 Enzyme stecken im Gerstengras und verhelfen zu einer gesunden Verdauung
  • Auch das Wundermittel Chlorophyll ist hier viel enthalten

Über die folgenden Inhaltsstoffe solltest du dich mehr informieren, falls nicht schon geschehen:

  • Glycin, Histidin, Hydroxyprolin, Leucin, Isoleucin
  • Chrom, Molybdän und Silizium
  • Aminosäuren Alanin, Alpha-Aminobuttersäure
  • Bioflavonoide (sekundäre Pflanzenstoffe),
  • Lipide und Ionen, sowie Serotonin und Tryptophan

Denn auch ihre Wirkungsweisen sind hochinteressant zum Nachlesen.

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