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Hanfsamen als Superfood: Gesund ohne Rausch?

Buddha Bowls mit Superfoods aufpeppen

Nutzhanf wird seit Jahrhunderten zur Herstellung von Seilen und Kleidung verwendet. In den letzten Jahrzehnten geriet er in Verruf, weil sich Menschen durch ihn berauschten. Wir wollen heute den Fokus weg vom Cannabis lenken und lediglich die Hanfsamen betrachten. Die haben nämlich das Zeug zum Superfood.

Samen als Power-Nahrung sind nicht neu

Hanfsamen als Superfood: Gesund ohne Rausch?

Hülsenfrüchte und Samen sind seit Jahren in der Mode. Chia dürfte hierfür das beste Beispiel sein. Ob es die Hanfsamen eines Tages auch so selbstverständlich in die Supermarkt-Regale schaffen, ist noch offen. Auf jeden Fall musst du dir um die berauschende Wirkung vom Hanf keine Gedanken machen. Beim Nutzhanf werden nur Sorten mit einem sehr geringen THC-Gehalt genutzt. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben, um besagten Rauschzustand zu verhindern.

Zumal wir hier nur von den Samen der Pflanze sprechen. Dessen Geschichte geht etwa 12.000 Jahre zurück, als China ihn für sich entdeckte. Schon damals landete er auf dem Speiseplan. Doch wie so oft, dauerte es lange, bis es interessante Nahrungsmittel aus dem Fernen Osten zu uns schaffen. Manche Chinesen glauben fest daran, dass Hanfsamen ihr Leben ohne Nebenwirkungen verlängern.

Was steckt in Hanfsamen?

Wir halten uns aber an die Fakten und da sieht es für die Hanfsamen sehr gut aus. Der Mensch benötigt neun essenzielle Aminosäuren. Er muss sie also mit seiner Nahrung aufnehmen, weil unser Organismus sie nicht selbst produzieren kann. Hanfsamen besitzen alle neun Stück und noch einiges mehr.

100 Gramm der kleinen Körner enthalten knapp 31 Gramm Eiweiß. Proteine sind für den Muskelerhalt und Muskelaufbau unverzichtbar. Wer jedoch wenig bis gar kein Fleisch konsumieren möchte, hat hier eine echte Alternative gefunden.

Hinzu kommt ein hoher Anteil an gesunden Fettsäuren. Inklusive der Alfa-Linolensäure. Ballaststoffe, Kohlenhydrate, sowie ein paar Vitamine und Mineralstoffe, runden die Nährstoffe ab.

Erwähnenswert ist hier noch die Gamma-Linolensäure. Hier fand die Wissenschaft heraus, dass sie unseren Hormonhaushalt positiv reguliert. Dies macht sich vor allem in der Bauchspeichel- und Schilddrüse bemerkbar.

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Marvin Gerste

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