Knochenbrühe als Superfood für den Winter?

Unsere Oma kochte sie schon. Eine Knochenbrühe bei Erkältungen, um uns wieder fit zu machen. Ohne wissenschaftlichen Hintergrund, schienen unsere Großeltern instinktiv zu wissen, was uns hilft. Auch heute noch glauben viele an die Kraft der Knochenbrühe. Sie soll bei Gelenkbeschwerden helfen, Falten vorbeugen und noch so einiges mehr können.

Aktuell entwickelt sich ein Trend um diese Essenz. Weniger um sie als Suppe zu verwenden, sondern mehr um sie als Fitness-Getränk zu betrachten. Gwyneth Paltrow, Salma Hayek und Jessica Biel sind schon der Knochenbrühe verfallen.

Aufwendige Zubereitung

Knochenbrühe als Superfood für den Winter?Die meisten Superfoods benötigen relativ wenig Zeit zur Verarbeitung oder kommen gleich als fertiges Pulver geliefert. Bei der Knochenbrühe jedoch, da braucht es Geduld. Nachdem die Knochen von allen Resten befreit sind, röstet man sie. Anschließend folgt ein steter Wechsel zwischen Auskochen und das Filtrieren der Brühe. Einige Stunden gehen ins Land, bis man sie dann verzehrfertig vor sich stehen hat.

Eine gewisse Handwerkskunst steckt in ihr. Sie soll als kraftvolle Essenz dienen, ist demnach hochkonzentriert. Im Netz gibt es viele positive Erfahrungsberichte zur Knochenbrühe. Manche verstehen sie sogar als Medizin, das wundersam wirkende Hausmittel von Oma.

Und geschmacklich gibt es viel ausprobieren. Schließlich gleicht kein Knochen dem anderen, wenn man Hühner, Gänse, Rind oder Schwein nutzt.

Doch was steckt hinter ihren Heilungskräften? Eine Erklärung findet sich in der Gelatine, welche beim Kochen aus den Knochen herausgelöst wird. Sie soll dabei nicht nur Entzündungen behandeln, sondern auch Falten glätten. Inklusive schöner Haare. Ob Knochenbrühe tatsächlich die Fettverbrennung anregt, sei dahingestellt. Kein Wunder also, warum so viele prominente Frauen das Getränk für sich entdecken. Und in vielen Fitnessstudios können Sportler bereits jetzt ihre Essenz bestellen.

Knochenbrühe selbst machen

  • Zum Fleischer des Vertrauens gehen und sich drei bis fünf Markknochen geben lassen. Etwas Fleisch und Fett sollte noch dran sein.
  • Die Knochen samt Resten im kalten Wasser aufkochen lassen.
  • Etwas Suppengemüse fein dran schneiden und zwei Stunden aufkochen lassen.
  • Jeden Tag ein kleines Glas voll davon trinken, heißt es. Bei zu viel Brühe einfach den Überschuss einfrieren und nach Bedarf wieder auftauen.

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