Kritik oder Trick: Wie ungesund sind Superfoods wirklich?

Immer öfter liest man davon, dass Superfoods ungesund sein. Mit Verweis auf heimische Alternativen, welcher wir hier keinesfalls diskreditieren wollen. Doch die pauschale Aussage, dass es sich um ungesunde „Superfrüchte“ handelt, darf ebenso wenig im Raum stehen gelassen werden. Sie kann zutreffen, muss es aber nicht.

Verbraucher müssen Eigenverantwortung übernehmen

Kritik oder Trick: Wie ungesund sind Superfoods wirklich? Nun ist auf den Verpackungen von Pulvern und Kapseln nur wenig Platz vorhanden. Folglich können dort keine komplexen Studienergebnissen erfasst werden. Genau auf die kommt es aber an, um die Wirkung der Superfoods zu bestätigen. In der Tat verspricht die Industrie hier manchmal mehr als sie darf.

Verbraucher müssen deshalb Eigenverantwortung übernehmen. Was bedeutet, dass es zu prüfen gilt, ob die gesundheitlichen Versprechen auf Substanz begründet sind. Wenn wir die Wirkungsweisen von Acai, Chia & Co vorstellen, recherchieren wir die seriösen Studien und verweisen auf diese. Nur so wird ein Schuh draus, den man sich mit gutem Gewissen ins Müsli tun kann (bildlich gesprochen versteht sich).

Blind irgendwelchen Aussagen der Lebensmittelindustrie zu vertrauen, das war noch nie gut. Wir bitten daher unsere Seitenbesucher sich zu belesen. Die brauchbaren Superfoods herauszusuchen und nicht jedem Hype zu folgen. Sollte die Sachlage durch noch zu wenige Studien dünn besiedelt sein, wartet man lieber noch etwas.

Auf die Dosierung kommt es an

Ein weiterer Grund, warum nicht alle Superfoods über einen Kamm geschert werden dürfen. Es kommt immer auf die Dosierung an. Pulver und Kapseln verstehen sich als Nahrungsergänzungen. Besagte Studien liefern Anhaltspunkte, wie viel davon am Tag ohne ernsthafte Nebenwirkungen eingenommen werden darf.

Hinweis: Trotz konkreter Dosierungsempfehlungen, kann der einzelne Mensch besonders sensibel reagieren. Dann entstehen ggf. trotzdem Nebenwirkungen.

Sind Superfoods überteuert?

Ein weiteres Vorurteil, welches nur zum Teil stimmt. Der hohe Preis für Superfoods lässt sich durch ihre exotische Herkunft begründen. Lange Transportwege und die aufwendige Lagerung, müssen vom Verbraucher mit bezahlt werden.

Je stärker ein Superfood in der Werbung vertreten ist, desto mehr kostet natürlich auch das Marketing. Plus die Gewinnabsicht, welche der Produzent verfolgt. Da sind manche gieriger als andere.

Fazit: Die pauschale Aussage, dass alle Superfoods ungesund und durch heimische Früchte zu ersetzen sein, kann nicht stimmen. Es gilt zu hinterfragen, sich zu bilden und dann eine Entscheidung zu treffen.

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