Neues Superfood: Wissenswertes über Canihua

Neues Superfood: Wissenswertes über Canihua

Wieder haben Händler ein neues Superfood entdeckt, welches in diesen Tagen stark vermarktet wird. Es hört auf den Namen Canihua und verspricht eine Fülle an Nährstoffen. Es soll als Ergänzung einer vollwertigen Ernährungsweise dienen. Wir schauen heute, was hinter Canihua steckt und worauf du achten solltest.

Vergleichbar mit Chia-Samen und Quinoa

Ursprünglich wuchs Canihua nur in den südamerikanischen Anden. Die Pflanze zählt zur Gruppe der Gänsefuß-Flora. Ähnlichkeiten bestehen mit Quinoa sowie Chia-Samen. Daher ist der gedankliche Sprung, hinzu Canihua, nicht schwer. Wer sich abwechslungsreich ernährt, probiert ohnehin gern neue Zutaten und Rezepte aus.

Canihua hat nun seinen Siegeszug in Europa angetreten und Deutschland steht ganz vorn. Hobbyköche nehmen das Pseudogetreide in ihre Essenspläne auf. Wobei die Bezeichnung „Baby-Quinoa“ den Samen nicht wirklich gerecht wird. Sie mögen so ähnlich aussehen, stellen aber ein eigenes Lebensmittel dar.

Das steckt in den Körnern:

  • 100 Gramm Canihua enthalten knapp 15 Gramm Eiweiß. Die pflanzlichen Proteine gelten als leicht verdaulich und stellen somit eine interessante Alternative zu tierischen Quellen dar. Inklusive aller essentiellen Aminosäuren, welche für die Zellbausteine benötigt werden.
  • Der hohe Gehalt an Ballaststoffen sorgt zugleich dafür, dass deine Verdauung optimiert wird. Kohlenhydrate gelangen langsamer in deinen Stoffwechsel und du nimmst Vitalstoffe besser auf.
  • Fast die Hälfte der enthaltenen Fettsäuren bestehen aus Linolsäure. Sie ist als ungesättigte Fettsäure bekannt und beugt Entzündungen vor.
  • Eine hohe Sättigung stellt sicher, dass du nur kleine Mengen davon benötigst. Je 100 Gramm stecken stolze 358 Kilokalorien in den Körnern.
  • Bei den Mineralstoffen sind vor allem Zink, Eisen, Folsäure und Magnesium erwähnenswert.
  • Wer sich vegan oder vegetarisch ernährt, wird sich für Canihua begeistern können. Interessant ist die Pflanze ebenso für Personen, welche auf Gluten und Laktose achten müssen.

Der süßliche Geschmack von Canihua stammt nur bedingt vom Zucker, dessen Anteil sehr gering ist. Gegessen werden die Samen gern mit Bohnen, in Salaten und im Müsli. Als Mehl verarbeitet, findet Canihua auch Anwendung beim Backen.

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