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Rosenkohl: Die Hassliebe mit dem Superfood

Rosenkohl: Die Hassliebe mit dem Superfood

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Beim Rosenkohl trifft diese Aussage definitiv zu. Die einen lieben ihn für seine markante Note, andere rümpfen schon beim Gedanken an ihn die Nase. Doch fest steht, dass es sich um ein heimisches Superfood handelt. Jetzt im September beginnt seine Erntezeit. Anschließend gibt es das regionale Produkt wieder in den Supermärkten zu kaufen. Der perfekte Zeitpunkt, um zu schauen, was Rosenkohl zum Superfood macht.

Frisch geerntet ist immer besser

Rosenkohl: Die Hassliebe mit dem Superfood

Regionale Superfoods sind jenen aus exotischen Ländern immer zu bevorzugen. Sie kosten weniger, verursachen geringeren Logistikaufwand und schützen somit zugleich die Umwelt. Für deine Gesundheit ist frisch geerntet immer besser. Um die Vitamine lange zu erhalten, solltest du die tiefgefroren kaufen. Was sich bei größeren Mengen sowieso anbietet.

Rosenkohl ist außerdem recht pflegeleicht und somit ein Gemüse für den heimischen Garten. Sie wächst in einem zweijährigen Zyklus. Also musst du sie nicht jedes Jahr neu anpflanzen. Ein Gewächshaus ist dafür nicht nötig. Rosenkohl verträgt tiefe Temperaturen recht gut.

Diesem Gemüse wohnt eine lange Tradition inne. Es hat den Menschen durch frostige Winter gebracht. Eben weil er nun im Herbst, kurz vor dem ersten möglichen Schneefall, geerntet wird, kam kommt er anschließend frisch auf den Tisch. Die Ernte musste nicht lange gelagert werden. Der Rosenkohlanbau begann vermutlich Ende des 16. Jahrhunderts in Belgien.

Welche Vitalstoffe stecken im Rosenkohl?

Eine Analyse der Nährstoffe zeigt, dass Rosenkohl reich an Eisen und Magnesium ist. Er sorgt somit für gesundes Blut, entspannte Muskeln und einiges mehr.

Erwähnenswert ist zudem die Konzentration an B-Vitaminen. Sie stärken unser Nervensystem und machen stressresistenter. Du kannst dich besser konzentrieren. Auch die Menge an Vitamin C im Rosenkohl ist beachtlich. Wichtig ist dabei, den Rosenkohl schonend zu garen, um die Vitalstoffe nicht zu zerstören.

Noch ein Wort zum Anbau: Den meisten Rosenkohl liefern uns Frankreich, die Niederlande sowie Großbritannien. Auch die Schweiz tragen gut zur Gesamternte bei. Wenn du ihn einkaufst, achte also aufs Etikett.

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Marvin Gerste

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