Schisandra - die Beere der Gesundheit und ein Superfood

Schisandra Beere – Übersicht, Wirkung & Erfahrungen

Seit Jahrtausenden setzen die Chinesen die Schisandra Beere in der traditionellen chinesischen Medizin ein, um den Körper zu vitalisieren und zu stärken. Dank der positiven Auswirkungen auf das körperliche Wohlbefinden gehört die Schisandra Beere zu den absoluten Powerfrüchten, welche sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Erfahre die vielen positiven Wirkungen dieser Wunderbeere auf den menschlichen Körper und wie du sie anwendest.
Die Spaltkörbchen oder Spaltkölbchen (Schisandra), auch Beerentrauben genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae).

Die Wirkung der Schisandra Beere

Schizandra in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gilt die Schisandra Beere als wirksamstes Naturheilmittel und findet seit Jahrtausenden Anwendung bei verschiedenen körperlichen Symptomen. Bereits in alten Aufzeichnungen werden über die Energie steigernde, den Husten unterdrückende, die Müdigkeit bekämpfende sowie eine sexuell stimulierende Wirkung berichtet.
 Die TCM beruht auf einem System der zwölf Hauptleitbahnen im Körper, welche alle einem Organsystem zugeordnet werden.

Die TCM greift hauptsächlich zur Schisandra Beere, um Herzmeridian, Nierenmeridian und Lungenmeridian auszugleichen. Dies bedeutet, dass der Meridian gestärkt wird, wenn er zu schwach ist und abgeschwächt wird, wenn er zu stark ist. Die Körpermeridiane sollen sich in einem ausgeglichenen Verhältnis befinden. Diese ausgleichende Wirkung der Beere wird auch als adaptogen bezeichnet. Neben diesem balancierenden Effekt werden der Beere weitere Wirkungen wie krampflösend, blutreinigend, regenerierend, leberschützend oder aphrodisierend zugeschrieben. 
Im Folgenden soll näher auf die verschiedenen Wirkungen der Schisandra Beere eingegangen werden.

Adaptogene Eigenschaften der Schisandra Beere

Als Adaptogene werden Substanzen bezeichnet, welche einen Organismus unspezifisch gegen biologische, physische oder chemische Angriffe stärken. Gleich mehrere Wirkungen lassen sich der Schisandra Beere zuschreiben – Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens, Schutz der Leber, Abbau von Angst- und Stressgefühlen sowie die Stimulierung des Immunsystems. Dabei handelt es sich bei den Früchten nicht um ein Aufputschmittel wie Koffein oder Amphetamine.

Die Wirkung wird wohl auch durch eine Erhöhung des Dopaminspiegels im Zentralnervensystem erreicht. Dopamin als Glückshormon hat einen belebenden Einfluss auf das Gemüt. 
Die ausgleichenden Wirkungen als Adaptogen sorgen nicht nur dafür, dass der Körper bei Schwäche gestärkt wird. Bei überschießenden Reaktionen wie Entzündungsreaktionen werden diese gehemmt. Die einzelnen Inhaltsstoffe arbeiten zusammen, so dass im Körper ein ausbalanciertes Wohlbefinden entstehen kann. Mit diesen vielfältigen Wirkungen, auf die im Weiteren genauer eingegangen wird, gehört die Schisandra Beere zu einem idealen Adaptogen.

Entzündungshemmende Wirkung

Die Einnahme von Schisandra Beeren kann den Körper vor Entzündungen schützen, indem die Ausbreitung einer Entzündung im Körper gehemmt wird – so zeigen es etliche Erfahrungen. Die Vitamine E und A greifen regulierend in die Prozesse des Immunsystems ein und verhindern überschießende Reaktionen wie Entzündungen.

Leistungssteigernden Wirkung

In Untersuchungen zeigte sich, dass die Schisandra Beere bei oraler Einnahme einen positiven Effekt auf die mentalen Fähigkeiten besitzt. Die Personen berichteten von einer verbesserten Konzentrationsfähigkeit, einer erhöhten Aufmerksamkeit, schnelleren Reflexen sowie einer schnelleren Auffassungsgabe. Ebenfalls nahm das Seh- sowie Hörvermögen zu, das visuelle Sichtfeld erweiterte sich und die Augen passten sich schneller an die Dunkelheit an.

Die Früchte verringern Ermüdungserscheinungen und ermöglichen eine schnellere Erholung in stressbedingten Situationen, im Leistungssport oder auch bei kräftezehrenden Aktivitäten. Der Verzehr der Früchte hat einen vitalisierenden Einfluss auf den Körper bei Müdigkeit, Stress oder auch Burn Out. Durch die regelmäßige Einnahme von Schisandrafrüchten passt sich der Organismus schnell an neue Begebenheiten an und gerät erst gar nicht in einen Stresszustand.

Spaltkölbchen als Leberschutz

Die Schisandrafrüchte besitzen eine leberschützende Wirkung. In mehreren Fällen konnte ein Schisandra-Extrakt positiv bei Hepatitis verabreicht werden. Neben dem Schutz der Leber unterstützt es auch die Regeneration von Leberzellen. Für diese Schutzwirkung zeichnen sich die Lignane in den Schisandra Beeren verantwortlich, von denen bisher 30 verschiedene identifiziert werden konnten. Die verschiedenen Lignane üben alle einen ähnlichen Effekt aus. Wahrscheinlich aktivieren sie Enzyme in der Leber, die Glutathion in den Zellen produzieren. Dieses Molekül ist ein wichtiges Antioxidans und schützt vor freien Radikalen. Zudem wird die Entgiftung in der Leber unterstützt.

Die Schisandra Beere für den Herzkreislauf

Die Flavonoide in den Früchten haben eine reinigende Wirkung auf die Blutgefäße. Innerhalb von Wochen werden angeblich Kalkablagerungen in den Gefäßen abgetragen, so dass wieder ein besserer Durchfluss möglich wird. Somit sind die Früchte eine gute Waffe gegen Arteriosklerose. Auch Fettablagerung sollen nicht mehr stattfinden mit Einnahme dieser Beeren. Die Inhaltsstoffe in der Beere können Plaqueablagerungen in den Gefäßen auflösen und verhindern eine neue Ansammlung (siehe auch die Literatur http://www.burkhard-welzel.de/InfoThek/Gesundheit/InfoThek_Schisandra_chinensis_090303.pdf bzw http://www.andrewchevallier.co.uk/booksandherbwalks.html bzw. das Buch Encyclopedia-Medicinal-Plants-Practical )

Schisandra Beere als Aphrodisiakum

Der Einnahme von Schisandrafrüchten wird eine Stärkung der Libido bei Männern und Frauen nachgesagt. In der Gebärmutter verstärken die Inhaltstoffe der Beere die Kontraktionen und die Bildung sexueller Sekrete. Beim Mann erhöhen sich die Ausdauer und ebenfalls die Bildung sexueller Sekrete. Nicht nur die Lust auf die Liebe sondern auch die Potenz wird gesteigert. Die TCM macht dafür die schützende Wirkung auf die Nierentätigkeit verantwortlich, welche in der chinesischen Medizin eine wichtige Rolle bei der Libido spielt. Neben den positiven Effekt auf die Flüssigkeiten sorgen die Früchte für eine bessere Durchblutung der Genitalregion, so dass sich dies ebenfalls stärkend auf die Libido auswirkt.

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Für eine gesunde Blase

Da die Früchte neben der Stärkung der Libido insgesamt einen fördernden Einfluss auf das Urogenitalsystem ausüben, haben sie zusätzliche positive Effekte auf die Blase und werden daher auch bei Blasenschwäche verabreicht. In der Gesamtheit betrachtet verhindern die Schisandra Beeren übermäßigen Nachtschweiß oder zu häufige Blasenentleerung. Die Nebennierenrinden werden stimuliert, wodurch chronische Müdigkeit bekämpft werden kann.

Schisandra Beere und Atemwegserkrankungen

In der TCM kommt die Schisandra Beere bei einem Ungleichgewicht im Lungenmeridian zum Einsatz. Dazu gehören Asthma, Bronchitis, trockener Husten oder auch Atemnot. Die Frucht hilft dabei, die Bronchien von Schleim zu befreien und stärkend auf das gesamte Lungensystem einzuwirken. Selbst bei einer Raucherentwöhnung können die Früchte bei der Entgiftung beitragen.

Spaltkörbchen  für eine gesunde Haut

Nicht nur innerlich sondern auch äußerlich angewendet wird der Schisandra Beere eine verjüngende Wirkung nachgesagt, Als Extrakt in Hautpflegeprodukten beigemischt helfen die Inhaltsstoffe dabei, die Feuchtigkeit in der Haut festzuhalten, so dass diese nicht austrocknet und „alt“ aussieht. Die antioxidative Wirkung des Schisandra Extraktes schützt die Haut vor freien Radikalen und baut eine effektive Barriere auf. Die verjüngte Haut erscheint ebenfalls durch eine bessere Durchblutung, welche auf die Schisandra Beere zurückgeführt werden kann.

Schisandra Beere und der Verdauungstrakt

Nicht nur auf Niere und Leber wirkt die Schisandra Beere positiv, sondern auch auf den gesamten Verdauungstrakt. Über die Bauchspeicheldrüse sorgen die Inhaltsstoffe für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Bei Durchfallerkrankungen übt die Beere eine positive Wirkung aus wie auch bei Magenschleimhautentzündungen (Gastritis). In Untersuchungen konnte eine Normalisierung der Magensaftausschüttung beobachtet werden. Dazu besitzt das Extrakt auch eine antibakterielle Wirkung gegen Heliobacter pylori, einem magenfeindlichen Bakterium. Innerhalb weniger Wochen konnten die Magenprobleme gemildert werden.

Inhaltsstoffe und Nährwerte

Durch eine hohe Anzahl an Bioaktivstoffen in den Schisandrafrüchten wie Lignane, Vitamin C und E, ätherische Öle, Fruchtsäuren oder Mineralien wirkt die Beere aktivierend und zellschützend auf den menschlichen Körper. Die Ausgewogenheit der Inhaltsstoffe gilt in der chinesischen Heilkunde als sehr gesund für den menschlichen Körper. Wir erklären was in der Powerbeere genau drin steckt und welche Nährwerte sich aus diesen Stoffen ergeben.

Schisandra als Nährstoffquelle

Nährwerte der Schisandra Beere (Durchschnitt auf 100 g)

Brennwert: 1234kj/ 293 kcal
Eiweiß: 1,2 g
Fett: 4,3 g
Kohlenhydrate: 45,1 g
Ballaststoffe: 27,7 g

Inhaltsstoffe

Die Schisandra Beeren wirken adaptogen, blutreinigend, leberschützend, aphrodisierend, regenerierend und verjüngend, um nur einige Wirkungen dieser Powerfrucht zu nennen. Obwohl die verschiedenen Inhaltsstoffe in ihrer Gesamtheit auf den Organismus wirken, können verschiedene Effekte einzelnen Substanzen zugeschrieben werden wie nachfolgend aufgezeigt wird.

Schisandra - die Beere der Gesundheit und ein Superfood
Schisandra – die Beere der Gesundheit und ein Superfood

Schisandra Beere als Kohlenhydrat-Lieferant

Mit 45,1g auf 100 g Früchte werden wertvolle Kohlenhydrate geliefert, welche im Körper zur Energiegewinnung verstoffwechselt werden. Kohlenhydrate liefern schneller als Fette wichtige Energie für den Körper. Alle Prozesse im Organismus vom Denken bis hin zur aktiven Bewegung sind auf Energie angewiesen.
Pflanzliche Kohlenhydrate sind sehr komplex und daher nicht so schnell zugängig wie Zucker. Das hält den Blutzuckerspiegel konstant, liefert über einen längeren Zeitraum Energie und wirkt zudem länger sättigend.

Ballaststoffe

Nach den Kohlenhydraten enthalten die Schisandra Beeren 27,7 g Ballaststoffe auf 100 g Früchte. Ballaststoffe sorgen dafür, dass der Verdauungstrakt gut arbeitet. Sie können nur sehr langsam verdaut werden. Daher regen sie die Verdauungsprozesse an. Im Magen-Darm-Trakt quellen sie auf, der Verdauungstrakt entleert sich nicht so schnell und der Mensch bleibt länger satt.

Schisandra Beeren als Eiweiß-Lieferant

Eiweiße bestehen aus langen Aminosäureketten. Diese werden im Körper gespalten und zu neuen, körpereigenen Proteinen zusammengebaut. Mit 1,2 g Eiweiß auf 100 g Früchte zählt die Schisandra Beere jedoch nicht zu den großen Baustein-Lieferanten wie andere Früchte.

Lignane

Die Lignane machen 19 Prozent der Gesamtmasse in den Beeren von Schisandra chinensis aus. Bisher konnten 30 verschiedene Lignane identifiziert werden, die alle jedoch ähnlich wirken. Die Lignane kommen nur in Pflanzen vor. In der Pflanze wird aus ihnen Lignin gebildet und in die Zellwände eingelagert, was zur Verholzung führt. Lignane sind aber auch Phytohormone in der Gruppe der Phytoöstrogene. Das sind pflanzliche Stoffe, die sich im Körper wie hormonähnliche Botenstoffe verhalten. Sie lösen eine ähnliche Wirkung wie die menschlichen Hormone aus, aber um einiges schwächer. Insgesamt wirken sie bei Männern als auch Frauen ausgleichend auf den Hormonhaushalt.

Lignane sind also ebenfalls Antioxidantien und fangen freie Radikale ab. Dies kommt vor allem in der Leber zum Tragen, wo vor allem das Schisandrin B eine leberschützende Wirkung ausübt. Zudem vermeiden Lignane Ablagerungen in den Blutgefäßen und regulieren den Cholesterinspiegel, was sich insgesamt positiv auf den Herz-Blutkreislauf auswirkt. Als wahre Vielkönner besitzen die Lignane einen stärkenden Effekt auf das Immunsystem, indem die Arachidonsäure in den Macrophagen unterdrückt wird. Diese spielen eine Rolle bei allen Entzündungserkrankungen. Somit sind den Lignanen der Schisandra Beere einige Heilwirkungen zuzuschreiben.

Vitamine

Die Schisandra Beere enthält einen Mix verschiedener Vitamine, die unterschiedliche Aufgaben im menschlichen Körper erfüllen.

  • Vitamin E ist ein starkes Antioxidans und fängt freie Radikale ab. Die Zellen werden geschützt und angegriffene Zellen können sich regenerieren. Zudem hemmt Vitamin E entzündliche Prozesse und stärkt das Immunsystem. In der Haut wirkt es zellverjüngend durch die Erhöhung von Kollagen in der Haut. Dadurch wird Feuchtigkeit in den Zellen gehalten und das Bindegewebe gestrafft.
  • Vitamin C zählt ebenfalls zu den Radikalfängern. Weiterhin übt dieses Vitamin eine Gefäß schützende Wirkung aus, in dem es regulierend in den Blutfluss eingreift durch Verdünnung des Blutes. In der Leber werden Enzyme aktiviert, welche Giftstoffe abbauen.
  • Vitamin B ist eine Gruppe mehreren Vitamine, wo in der Schisandra Beere B1, B2 und B3 zu finden sind. Sie üben schützende Wirkungen auf Nervenzellen aus und unterstützen die Konzentrationsfähigkeit.
  • Beta Carotin sorgt nicht nur für die rote Farbe der Schisandrafrüchte, sondern bildet die Vorstufe zum Vitamin A. Dieses entsteht im Körper nach dem Verzehr. Vitamin A unterstützt das Zellwachstum und greift steuernd in Reaktionen des Immunsystems ein.

Somit sind die Vitamine vor allem in die Stärkung und die Regulierung des Immunsystems involviert.

Spurenelemente

Spurenelemente sind essentiell notwendig für den Menschen, kommen jedoch nur in geringen Mengen vor. Daher dient die Schisandra Beere als wertvoller Lieferant für Spurenelemente. ?Wichtige Spurenelemente in der Schisandra-Beere sind Selen, Jod, Kalium, Kobalt und Natrium.

  • Selen kann nur über Pflanzen dem Körper zugeführt werden. Es bietet einen effektiven Zellschutz vor freien Radikalen und stärkt die körpereigene Abwehr.
  • Jod ist zum einen ein wichtiger Baustein für die Bildung von Schilddrüsenhormonen, welche wiederum den Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel regulieren. Ebenfalls beeinflussen sie die Leistungsfähigkeit und Psyche.
  • Kalium und Natrium sorgen für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt in den Zellen, sind wichtig für die Reizweiterleitung in den Nerven und regulieren den Blutdruck, was sich wiederum positiv auf die Herztätigkeit auswirkt.
  • Kobalt wird für die Bildung des Vitamin B12 benötigt sowie für funktionsfähige Nerven.
    Gesunde Nerven mit einer guten Reizweiterleitung sind Grundlage für eine hohe Leistungsfähigkeit. Das Gedächtnis wie auch die angebundenen Sinnesorgane werden schärfer. Mit einer guten Versorgung an Spurenelementen können diese Bereiche effektiv unterstützt und gestärkt werden.

Mineralien

Mineralien wirken alleine im Körper, sind jedoch auch häufig aktive Bestandteile von Enzymen, welche Stoffwechselarbeiten im Organismus kontrollieren. Daher ist es wichtig, dass der Körper mit ausreichend Mineralien versorgt wird. Die Schisandra Beere enthält die Mineralien Magnesium, Eisen und Calcium.

  • Magnesium übt sehr vielfältige Aufgaben im Körper aus. Es ist essentiell in vielen Enzymreaktionen. Magnesium beugt Blutgerinnsel vor und schützt daher vor Thrombosen sowie Herzinfarkt. Es hemmt die Freisetzung von Stresshormonen. Zusammen mit Calcium spielt Magnesium eine große Rolle im Muskelstoffwechsel. Magnesium führt zur Muskelentspannung, nach Calcium diese erregt hat. Körperlich aktive Menschen benötigen daher mehr Magnesium als weniger aktive Menschen. Weiterhin reguliert Magnesium das Ruhepotential an Nervenzellen und wirkt damit Ruhelosigkeit und Nervosität entgegen.
  • Calcium ist wie bereits erwähnt ein Gegenspieler von Magnesium und sorgt für die Kontraktion der Muskulatur. Neben der Muskelbewegung spielt es eine Rolle bei der Weitergabe von Nervenimpulsen und bei der Blutgerinnung. Daneben ist es eine wichtige Substanz für den Knochenaufbau und erfüllt weitere Funktionen durch Regulierung verschiedener Enzyme. Calcium ist als stärkstes Mineral im Körper vertreten.
  • Eisen braucht jeder Körper, damit ein ordentlicher Sauerstofftransport und somit die Versorgung der Organe mit Sauerstoff gewährleistet wird. Weiterhin wird Eisen für die Bildung der Blutkörperchen benötigt. Daneben besitzen viele Enzyme Eisen als zentrales Zentrum und es stärkt die Immunabwehr.

Fettsäuren

Die Schisandra Beere enthält die Fettsäuren Linolsäure (ca. 33 %) und Linolensäure.
Linolsäure ist essentiell für den menschlichen Organismus, kann jedoch von diesem nicht gebildet werden, so dass sie mit dem Essen aufgenommen werden muss. Als Bestandteil der Haut stärkt es diese als natürliche Barriere gegen äußere Einflüsse, wirkt Hautreizungen und chronischen Schädigungen durch UV-Licht entgegen. Zudem ist es eine Vorstufe für entzündungshemmende und entzündungsfördernde Stoffe.

Linolensäure wird ebenfalls über die Nahrung aufgenommen und ist eine essentielle Vorstufe für Omega-3-Fettsäuren. Aus Linolensäure werden entzündungshemmende Stoffe synthetisiert. Daher besitzt diese Fettsäure eine regulierende Aufgabe bei Entzündungsprozessen.

Flavonoide

In Untersuchungen fanden Forscher seltene Flavonoide in der Schisandrafrucht. Ihnen konnte eine stärkende Wirkung auf Blutgefäße nachgewiesen werden. Zudem unterstützen sie die Durchlässigkeit der Blutgefäße, speziell auch engerer Gefäße rund um das Herz. Die Organsysteme können optimal durchblutet werden. Die Flavonoide verhindern auch Fettablagerungen in den Gefäßen. Dadurch stärken sie das gesamte Herz-Kreislauf-System und beugen Infarkte vor.

Schisandra Beere – Einnahme und Dosierung

Die Schisandra Beere, auch bekannt als Wuweizi oder chinesisches Spaltkörbchen, gehört aufgrund ihres vielfältigen Spektrums an Inhaltsstoffen zu den wirksamen Naturheilpflanzen. Um von den positiven Wirkungen zu profitieren, sollten Schisandrabeeren in die tägliche Ernährung mit eingebaut werden. Da stellt sich die Frage, in welcher Form diese Früchte verzehrt werden können und was dabei zu beachten ist. Die Früchte können z.B. als getrocknete Früchte, als Pulver, in Kapselform oder als Tee eingenommen werden.

Was gibt es bei der Einnahme von Schisandra zu beachten?

Generell gibt es keine Bedenken bei der Einnahme von Schizandra, dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten die Wirkungen der Schisandra Beere auszukosten. Ob Pur, als Extrakt, Pulver oder Tee. Wir erklären was es zu beachten gilt.

Einnahme als Beeren

Die Beeren können frisch vom Strauch gegessen werden. Da nicht jeder einen Strauch im Garten angepflanzt hat, kann zu getrockneten Beeren gegriffen werden. Dies ist auch die häufigste Form, wie die Schisandrabeere in den Speiseplan integriert wird. Für die Einnahme rechnet man eine Beere pro Kilogramm Körpergewicht. Die allgemeinen Empfehlungen besagen, dass 5g getrockneter Beeren am Tag über ein halbes Jahr eingenommen werden sollen. Die Beeren müssen sehr gut gekaut werden, wobei auch alle Geschmacksrichtungen zu erkennen sind. Nach ein paar Wochen täglicher Einnahme stellen sich die ersten positiven Wirkungen ein.

Einnahme als Extrakt

Das Schisandra Extrakt wird aus den getrockneten Beeren gewonnen. 1g Extrakt entspricht rund 10g Beeren. Dieses kann als Zutat für Nahrungsergänzungsmittel oder für die Herstellung von Marmeladen verwendet werden. Es kann jedoch auch mit ausreichend Wasser eingenommen werden. Dafür empfiehlt sich zweimal täglich 400 mg Extrakt mit viel Wasser zu trinken. Das Extrakt der Schisandra Beere wird häufig auch in Hautpflegeprodukte beigemischt, um die verjüngende Wirkung auf die Hautzellen zu erreichen.

Einnahme als Kapsel

Die Kapsel enthalten meist 400 mg Pulver der Schisandra Beere. Für eine optimale Wirkung wird die Einnahme von drei Kapseln am Tag empfohlen. Mit einem Schluck Wasser lässt sich die Kapsel sehr schnell runterschlucken, wodurch die Einnahme sehr bequem ist.

Einnahme als Pulver

Für die Herstellung von Schisandra Pulver werden getrocknete Beeren gemahlen. Es wird eine tägliche Zufuhr von 3g Schisandra Pulver (1 Teelöffel) empfohlen. Das Pulver kann in Obst- oder Gemüsesäfte eingerührt und dann getrunken werden. Dadurch werden nochmal völlig neue Geschmacksrichtungen ermöglicht und die Geschmacksknospen werden angeregt. 

Schisandra Beere als Tee zubereiten

Wer möchte, kann sich einen Schisandra-Früchte-Tee selbst kochen. Dafür werden rund 5g getrocknete Beeren über Nacht in Wasser eingeweicht. Diese werden einen Tag später abgegossen und mit 250 ml kochendem Wasser aufgegossen. Nach 15 Minuten Ziehzeit kann der Tee getrunken werden. Es wird empfohlen, einmal täglich einen Schisandra-Früchte-Tee zu trinken.

Wir empfehlen diese Beeren zur Teemischung

Dosierung

Für die Dosierung sollte immer die Beilage gelesen werden. Dort wird genau angegeben, wie das Produkt einzunehmen ist.
Egal, in welcher Form die Schisandra Beere verzehrt wird, sind die Empfehlungen für die Dauer der Einnahme alle recht ähnlich. Die Powerfrucht sollte nicht länger als 100 Tage verzehrt und dann sollte eine kleine Pause gemacht werden. Es dauert immer einige Wochen, bis die positive Wirkung eintritt. Schwangere Frauen sowie stillende Mütter sollten keine Schisandra Beeren zu sich nehmen.

Nebenwirkungen

Nach dem momentanen Forschungsstand gibt es keine Nebenwirkungen beim Verzehr von Schisandra Beeren. Dennoch wird empfohlen, die vorgegebene Tagesdosis nicht zu überschreiten. Es ist zu empfehlen, den Körper genau zu beobachten, wenn mit der Einnahme von Schisandra begonnen wird.

Welches Schisandra sollte man kaufen?

Wer Schisandra Beeren kaufen möchte, kann dies in verschiedenen Variationen und Arten tun. So ist Schisandra zum Beispiel als getrocknete Beere, Pulver, Extrakt, Tee oder sogar zum selbst anpflanzen erhältlich. Jede Form hat daher ihre Vor- und Nachteile. Wir erklären worauf es beim Kauf von Schisandra Beeren ankommt und worauf man generell achten sollte, wenn man in den Genuss der positiven Wirkungen der Wunderbeere kommen möchte.

Herkunft und Herstellung

Ihr Ruf gelangte über den asiatischen Raum hinaus bis nach Europa. Ihre überraschende Vielfältigkeit liegt in den verschiedenen Inhaltsstoffen wie Lignane, Vitamine und Mineralien begründet. Besonders antioxidativ wirkende Inhaltstoffe, welche leicht vom Körper aufgenommen werden, üben positive Effekte aus. Antioxidantien geben dem Körper einen großen, gesundheitlichen Benefit, da sie zellschützende und zellverjüngende Effekte besitzen. Mit ihren vielen Inhaltsstoffen werden der Schisandra Beere sehr unterschiedliche Heilwirkungen zugesprochen.

Die Schisandra Beere (Schisandra chinensis) besitzt viele Namen wie Chinesisches Spaltkörbchen, Chinesische Beerentraube oder auch WuWeiZi-Beere („Beere der fünf Geschmäcker“). Den Namen hat sie daher, weil beim Essen alle Geschmacksrichtungen angesprochen werden – süß, sauer, salzig, scharf und bitter. Die ungewöhnlichen Geschmacksimpulse der Schisandra Beere ordnet die chinesische Heilkunde den fünf Elemente zu – Erde und Feuer, Holz und Wasser sowie Metall. Bereits diese geschmackliche Vielfalt steht für die außergewöhnlichen Qualitäten der Früchte. Während die Schale und das Fruchtfleisch der Beere gleichzeitig süß und sauer schmecken, vereinen die Samen die Aromen salzig, bitter und scharf.

Die Pflanze mit dem ungewöhnlichen Geschmack gehört zur Familie der Sternanisgewächse und stammt aus China. Erste Nennungen über die Heilwirkung der Pflanze reichen bis in die Han-Dynastie (206 v.Chr. bis 220 n.Chr.) zurück. Inzwischen wird die winterharte Pflanze im gesamten Nordosten Asiens von China über Korea bis Japan angebaut. Durch ihren ganzheitlichen Heilungsansatz gelangte die Pflanze Mitte des 19.Jahrhunderts nach Europa und wird seitdem auch dort angepflanzt.

Bei der Schisandra Beere handelt es sich um eine bis zu 8 Meter hohe Kletterpflanze, welche nach und nach verholzt. In der Blütezeit von Mai bis Juli bildet sie weiße bis cremefarbene Blüten aus. Die Pflanzen sind getrennt geschlechtlich, d.h. es gibt weibliche und männliche Pflanzen. Aufgrund der geschlechtlichen Trennung heißt die Schisandra Beere auch Chinesisches Spaltkörbchen. Von Juli bis September reifen rote bis rostfarbene, aromatische Früchte heran, welche traubenförmig zusammenhängen. Die heilende Wirkung steckt in den kleinen bis zu 7,5 Millimeter kleinen Beeren, die trotz ihrer Größe wahre Powerfrüchte sind. Die Beeren können getrocknet verzehrt oder als Tee getrunken werden. Aus den getrockneten Beeren kann ebenfalls ein Pulver hergestellt werden, welches mit Wasser zu sich genommen wird oder als Bestandteil in Nahrungsergänzungsmitteln zu finden ist. Die Wirkstoffe der Schisandra Beere gibt es zudem in Kapselform. Daher erfreut sich die Schisandra Beere einer wachsenden Beliebtheit aufgrund ihrer stärkenden und vitalisierenden Wirkung.

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Udo Zweckerl

Hallo,
ich bin Udo Zweckerl und stehe auf Superfoods. Nachdem ich jahrelang ziemlich ungesund gegessen habe, kam irgendwann der Zeitpunkt, wo ich mit meinem Körper, meiner Gesundheit nicht mehr zufrieden war. Im Rahmen einer Ernährungsumstellung kamen natürlich auch Superfoods auf den Speiseplan.
Und darüber berichte ich hier auf meinem Blog

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