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Superfood Granatapfel: Das solltest du über ihn wissen

Superfood Granatapfel: Das solltest du über ihn wissen

Wenn ein Superfood den Spitznamen „Speise der Götter“ trägt, schaut man genauer hin. Die Rede ist vom Granatapfel, welcher in unserer Geschichte tief verwurzelt ist. Gesund ist er in jedem Fall, solange in Maßen verzehrt. Es gibt ein paar wesentliche Aspekte, welche du über den Granatapfel wissen solltest. Wir verraten sie dir!

Herkunft, Gesundheit & Medizin

Superfood Granatapfel: Das solltest du über ihn wissen

Vermutungen gehen davon aus, dass der Granatapfel irgendwo aus Mittel- oder Südostasien stammt. Allerdings ist er seit Jahrhunderten bei uns zu finden. Daher ist seine Überlieferung schwer nachzuvollziehen. Durch Händler und Kriege gelangte er wohl über den Nahen Osten in unsere Gefilde. Wo er sich offensichtlich sehr wohl fühlt und viel Anerkennung findet.

Wenn Anbau und Pflege gelungen sind, können wir seine Äpfel, die eigentlich Beeren sind, von September bis Dezember ernten. Verspeist werden dabei nur die Kerne! Denn in der äußeren Hülle sowie dem weißen Fruchtfleisch steckt eine hohe Konzentration an Gerbstoffen. Dasselbe gilt für die Wurzel des Granatapfelbaums.

Einmal geerntet, erweist sich das Superfood als recht lange haltbar. Das kannst du ausnutzen, um immer schnellen Zugriff auf seine Vitalstoffe zu haben. Neben einer guten Portion an Vitamin C, liefern die Beeren auch B-Vitamine (inkl. Folsäure), Vitamin E sowie Beta-Carotin.

Zum Abnehmen ist der Granatapfel nur bedingt geeignet. 100 Gramm enthalten etwa 74 Kilokalorien. Dies kannst du ggf. anderweitig ausgleichen und somit von Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium, Eisen, Zink und Phosphor profitieren.

Studienergebnisse zum Granatapfel gibt es einige. Sie verweisen auf Antioxidantien sowie Flavonoide. Ernsthafte Nebenwirkungen konnten nicht nachgewiesen werden. Nur allein von dieser Frucht kannst du dich selbstverständlich nicht ernähren.

Aus medizinischer Sicht ist der Granatapfel ebenso interessant. Studien gehen auf die positive Wirkung bei Alzheimer, Bluthochdruck und Krebs ein. Im Internet findet man Dutzende Auswertungen namhafter Universitäten und Institute.

Granatapfel essen

Wie bereits erwähnt, kommen nur die Kerne zum Verzehr in Frage. Dafür kannst du dir auf YouTube Anleitungsvideos ansehen. Alternativ presst du dir Granatapfel-Saft oder kaufst diesen fertig. In jedem Fall solltest du auf Bio-Qualität achten und bereit sein dafür ein paar Euro mehr auszugeben.

Wenn du dir Gedanken bzgl. der Nachhaltigkeit machst, gibt es einige Alternativen. Du wirst bei heimischen Superfoods fündig, welche keinen langen Transportweg benötigen.

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Marvin Gerste

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