Superfood Studien

Beinahe täglich gibt es ein neues Superfood. Meistens exotischer Natur, stellenweise aber auch in unserer Region zu finden. Ideal um eine gesunde Ernährung zu optimieren. Doch viel zu teuer für den gutbürgerlichen Geldbeutel. Außerdem gar nicht so super, wie es die tolle Werbung immer behauptet. Was stimmt denn nun? Wir greifen einmal vier der beliebtesten Superfood-Vorurteile auf.

Pauschalisieren ist nicht möglich

Superfoods: 4 Vorurteile & Mythen widerlegtVon den hier erhältlichen Leinsamen, bis zur Acai-Beere liegen sehr viele Kilometer. Trotzdem scheint es so, als könne man importierte Superfoods deutlich besser verkaufen. Ihre Namen klingen ja auch so schön. Da erhält die Chlorella-Alge den Vorzug, statt heimische Blütenpollen zu sammeln. Doch ein Pauschalisieren ist angesichts des steigenden Angebots nicht möglich.

1.) Alles nur Werbung – Superfoods gibt es gar nicht

Fest steht, dass es keine feste Definition dafür gibt, was so ein Superfood tatsächlich ausmacht. Also ist es am Ende doch nur ein Trick von Marketing und Werbung? Weit verfehlt, sofern man sich etwas intensiver mit der Materie beschäftigt. Superfoods als Begriff soll lediglich verdeutlichen, dass es Lebensmittel mit hoher Vitalstoff-Konzentration zu kaufen gibt. Wissenschaftlich ist bspw. belegt, dass die Camu Camu bis zu 60-mal mehr Vitamin C als eine Orange enthält. Das ist wirklich super.

2.) Superfoods sind extrem teuer

Zugegeben, die Lebensmittelindustrie schlachtet diese Superfrüchte bestens aus. Mit umfangreichen Marketing-Kampagnen werden tausende von Konsumenten gelockt. Gesundheit per Knopfdruck. Als ausgepresster Saft, Pulver oder in Kapseln. Und wo viel geworben wird, muss der Endverbraucher auch entsprechend mehr dafür zahlen. Noch dazu müssen die exotischen Superfoods meist unter schwierigen Bedingungen angebaut werden, um dann eine weite Reise auf sich zu nehmen. Das treibt den Preis mit nach oben.

3.) Superfoods werden stets importiert

Allerdings sorgt das immense Marketing dafür, dass wir den Fokus verlieren. Denn auch in unseren Gefilden gibt es sie, die Superfoods. Ok, die klingen dann nicht so toll. Da greift man lieber zur Maca als zum Grünkohl. Goji-Beeren lassen sich übrigens im eigenen Garten oder Gewächshaus züchten. Auch die recht teure Physalis schafft es bei uns Früchte zu bilden. Sie braucht es nur ausreichend sonnig zu haben.

Gemeint ist damit, dass wir nicht unbedingt dem folgen sollten, was uns via Werbung am meisten angepriesen wird.

4.) Superfoods sind schwer zu finden

Gut, diese Ausrede hört man in den letzten Jahren immer seltener. Was den wachsenden „Bio-Ecken“ in den Supermärkten zu verdanken ist. Auch das Online-Angebot wächst stetig. Sowohl durch die großen Versandhäuser, als auch jene Online Shops welche sich auf Superfoods spezialisiert haben.

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