Superfoods auf der Fensterbank züchten

Superfoods auf der Fensterbank züchten

Leider können wir nicht das ganze Jahr über etwas Gesundes im Garten anbauen. Ebenso wenig verfügt jeder von uns über ein Gewächshaus. Aber Fensterbretter, davon haben wir alle genug. Sogar jene, die in der Stadt leben. Wir verraten, welche regionalen Superfoods auf der Fensterbank gut gedeihen.

Microgreens stecken voller Vitamine

Superfoods auf der Fensterbank züchten

Kleine Pflanzen – große Wirkung. Sogenannte Microgreens bezeichnen eine Reihe von Pflanzen, welche kurz nach dem Keimen verzehrt werden. Dadurch stecken sie noch voller Vitalstoffe, welche später beim weiteren Wachstum teilweise verloren gehen. Anders ausgedrückt, steckt in den keimenden Samen und Sprossen noch alles drin.

Die grünen Winzlinge kommen aufs Butterbrot oder gelangen in den Salat. Viele davon sind uns bereits bekannt und verlangen nur wenig Aufwand. Sie sind so anspruchslos, dass eine Anzucht auf der Fensterbank gelingen kann.

Unsere Top 5 Superfoods für das Fensterbrett

Gartenkresse: Umgangssprachlich nur als „Kresse“ bezeichnet. Ihr frischer Geschmack passt sehr gut zur Butter und als Dressing-Zusatz an Salaten. Kresse lässt sich ebenso mit Quark kombinieren.

Gerstengras: Die Samen Keimen sehr schnell und entwickeln verhältnismäßig kräftige Halme. Wenn sie etwa zehn Zentimeter hoch sind, werden sie abgeschnitten und in einem Smoothie verarbeitet. Probiere für mehr Abwechslung auch Hafer, Roggen, Dinkel sowie Weizen aus. Mehr Infos zum Gerstengras

Luzerne: Eine international bekannte Futterpflanze. Die „Alfalfa“ keimt binnen weniger Tage. Neben Vitaminen und Mineralien, enthält sie Antioxidantien und Chlorophyll.

Radieschen: Hierfür muss das Behältnis etwas tiefer gehen. Wobei du nicht die volle Reife des Radieschens abwarten musst. Ihr Grün ist ebenso verzehrbar.

Schnittlauch: Darf an keinem Kräuterdressing fehlen und schmeckt gut mit Joghurt sowie Quark.

Nachhaltiger Kreislauf

Richtig angebaut und geerntet, musst du alle Samen nur einmal bestellen. Ein Teil deines Anbaus darf die volle Blüte erreichen. Sammle die Samen und trockne diese gut. Anschließend lassen sie sich wieder verwenden. So entsteht ein nachhaltiger Kreislauf und du sparst Geld.

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