Alle Artikel und Testberichte aus der Kategorie Superfoods findest Du hier

Lidl startet bald mit Superfood-Aktionswoche

Vom 16. bis 21. Juli 2018 wird Lidl die Superfoods in den Fokus stellen. In den 3.200 Filialen sind während der Aktionswoche diverse Superfrüchte und Lebensmittel mit hoher Vitalstoffdichte erhältlich. Lidl springt auf den „Superfood“-Zug und hat dafür eine ganze Reihe von Produkten vorbereitet. Sie werden unter der Marke „Pure One“ vereint. Diverse Beeren, Kokosprodukte, Quinoa Tricolor und mehr stehen auf der Liste. Die Packungen gibt es ab 2,69 Euro das Stück zu kaufen. Weiterlesen

Superfood-Produzenten versprechen zu viel des Guten

Ein Artikel an den gesunden Menschenverstand. Die Entdeckung der Superfoods darf positiv betrachtet werden. Jedoch, manche Produzenten versprechen alles Mögliche, um ihre Waren besser verkaufen zu können. Immer höhere Absatz- und Umsatzzahlen vor Augen, verlieren sie den nötigen Anstand. Ehrlich und auf dem Teppich bleiben, könnte Ihnen nicht schaden. Weiterlesen

Bananenmehl als neues Superfood entdeckt

Bananen gelt seit jeher als tolles Nahrungsmittel. Ihre Kohlenhydrate gelangen schnell ins Blut. Eine mäßige Sättigung verhilft uns über so manches Hungerloch hinweg. Schokolade und Chips bleiben unberührt. Doch taugt die gelbe Frucht auch etwas als Superfood? Beim neuesten Schrei mischt man sich grünes Bananenmehl ins Essen oder backt damit. Weiterlesen

Haferflocken als Superfood? | Das steckt dahinter

Jeder von uns kennt dieses Lebensmittel. Nahezu alle haben es im Küchenregal stehen. Du kannst es in rauen Mengen kaufen, ohne dabei deinen Geldbeutel stark belasten zu müssen. Die Rede ist von: Haferflocken. Das gequetschte und gedämpfte Korn des Hafers, bietet dir eine Reihe von gesunden Inhaltsstoffen.

Wir beleuchten heute mal die „Superkräfte“ der Haferflocken und warum auch du sie regelmäßig verzehren solltest.

Altbekannt und neu aufgelegt

Haferflocken als Superfood? | Das steckt dahinterAufgrund des Superfood-Hypes passiert es immer wieder: Wir vergessen unsere altbekannten Superlebensmittel. Hochwertige Haferflocken bestehen aus dem vollen Korn. Langkettige Kohlenhydrate sättigen dich ausreichend. Ebenso fährt dein Blutzuckerspiegel keine Achterbahn. Viele Ballaststoffe sorgen dafür, dass du weniger bis gar nicht unter Heißhunger leidest.

Hinzu kommen die Vitamine und Mineralstoffe. Für dein zentrales Nervensystem und die Energiegewinnung besonders wichtig: Die B-Vitamine im Verbund.

Auch Antioxidantien sind ein Stück weit in Haferflocken vorhanden. Für den Muskelerhalt und -aufbau profitierst du von pflanzlichen Proteinen. Schätzungsweise 13,5 Gramm Eiweiß sind je 100 Gramm enthalten.

Schlank & schön mit Haferflocken

Das Spurenelement Silizium hilft bei festen Fingernägeln, schönem Haar und straffem Bindegewebe. Und rate mal? Ja, Haferflocken besitzen einiges an Silizium. Ebenso bringt sich das Spurenelement in den Stoffwechsel ein.

Nicht nur zum Frühstück können Haferflocken deine gesunde Ernährung sinnvoll ergänzen. Vom Ballaststoff Beta-Glucan weiß man, dass er positiv auf den Cholesterinspiegel wirkt. Außerdem gewährt er dir eine lange Sättigung. Haferflocken im Brot, Brötchen, Müsli oder selbstgemachte Riegel, helfen dir gegen Heißhungerattacken am Abend.

Beta-Glucan fördert die Entstehung von guten Bakterien im Darm. Sie sorgen für eine geregelte Verdauung. In Verbindung mit ausreichend Wasser trinken und einem guten Maß an Bewegung, unterstützen Haferflocken beim Abnehmen.

Der regelmäßige Konsum von Haferflocken gilt als unbedenklich. Dein Darm mag sich erst an die vielen Ballaststoffe gewöhnen müssen. Die Umstellung erfolgt binnen weniger Wochen. Während dieser Zeit profitierst du aber schon von den genannten Vorteilen.

Die Gurke: Der Normalo unter den Superfoods

Müssen Superfoods zwingend eine exotische Herkunft vorweisen können? Wir schrieben schon mehrfach darüber, dass sich ein Blick auf heimische Früchte ebenso lohnt. Heute stellen wir die gemeine Gurke in den Fokus. Sie kann bequem selbst angebaut oder vom regionalen Bauern bezogen werden. Was sie im Preis nahezu unschlagbar macht. Doch wir wollen uns vorrangig die gesundheitlichen Vorteile ansehen. Weiterlesen

Moringa Samen (Moringa oleifera Lam)

Unter „Moringa oleifera“ versteht man die exklusive Pflanzengattung der Bennussgewächse. Wobei sich die Arten unterschiedlich ausbilden. Manche wachsen als Sträucher, andere zu stattlichen Bäumen. Als Superfood kommt sie aus vielerlei Hinsicht in Frage. So lassen sich Wurzeln, Blätter und Samen verwenden. Wozu Moringa tatsächlich gut ist, erfährst du bei uns. Vor allem geht es uns darum, ob die vielen Versprechen auch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen gewachsen sind.

Nimm dir deshalb ein paar Minuten Zeit. Wir fassen dir die wesentlichen Vorteile, Nachteile und interessante Moringa-Studien zusammen.

Moringa: Nährwerte & Inhaltsstoffe

Vom indischen Gehölz lassen sich mehrere Bestandteile sinnvoll verwenden. Aus den Samen presst man Salatöl, die Wurzeln können als eine Art Gemüse verzehrt werden. Auch eine Trocknung und Zerkleinerung der Blätter ist möglich. Wenn du nach den Nährwerten der Moringa suchst, gilt es zunächst zu klären, aus welcher Quelle diese gewonnen werden.

Moringa-Nährwerte

Spezifisch für das Blattpulver konnten wir folgende Nährstoff-Tabelle zur Moringa finden:

Nährwerte je 100 g an Moringa-Blattpulver
Brennwert285 kcal
Protein28,07 g
Kohlenhydrate38,2 g
Fett2,3 g
Ballaststoffe22,8 g

Quelle: africrops.de

Aus dieser Tabelle können wir bereits einige Rückschlüsse zur gesundheitlichen Wirkung der Moringa ziehen.

  • Sie enthält ein gutes Maß an Proteinen. Diese sind in etwa gleichauf mit der Zusammensetzung vom Molke-Protein (Erklärung ist in besagter Quelle zu finden). Aminosäuren werden zur Bildung von Eiweißen benötigt. Diese dienen in erster Linie dem Muskelerhalt und Muskelaufbau, sowie unserer Zellerneuerung generell.
  • Moringa-Blattpulver liefert zudem eine kräftige Portion an Kohlenhydraten. Wobei wir leider keine Differenzierung zwischen Zucker und anderen Verbindungen fanden. Kohlenhydrate dienen dir als schneller Energielieferant.
  • Moringa besitzt fast gar kein Fett und eignet sich somit als Ergänzung zu einer „low fat“-Ernährung.
  • Reich an Ballaststoffen, begünstigt das Moringa-Pulver deine Verdauung. Bereits kleine Mengen füttern deine Darmbakterien und verhelfen zu einer besseren Aufnahme von Vitalstoffen.
  • Moringa-Pulver ist aufgrund seiner Zusammensetzung sehr energiereich. Größere Mengen sind nur dann ratsam, wenn bei dir auch eine entsprechende Verbrennung durch viel Bewegung stattfindet.

Moringa-Inhaltsstoffe

Wir bleiben beim besagten Blattpulver und konnten dazu einige Angaben zu den weiteren Inhaltsstoffen finden.

  • Calcium und Magnesium kommen darin in ausreichender Menge vor. Somit kannst du deinen Muskeln und Knochen etwas Gutes tun.
  • Eisen wirkt sich auf positiv dein Blutbild und die Sauerstoffaufnahme aus.
  • Desweiteren kannst du einiges an Schwefel, Kalium und Kupfer aus dem Moringa-Blattpulver konsumieren.
  • Bei den B-Vitaminen (B1, B2, B3) kommst du ebenfalls nicht zu kurz.
  • Die Vitamine A, C und E dienen als Antioxidantien zum Schutz vor schädlichen Zellveränderungen.

Ist Moringa gesund?

Die von uns gefundenen Angaben deuten auf die Moringa als Superfood hin. Du kannst sie als Nahrungsergänzung in Form von Pulvern, Kapseln und Öl kaufen. Dieselben gesundheitlichen Effekte könntest du aber auch mit anderen Superfrüchten oder gar einheimischen Produkten erzielen. Wichtig ist es hier nun, möglichst viele Hinweise aus wissenschaftlichen Untersuchungen zu berücksichtigen.

Zwischenfazit: Ja, Moringa ist gesund und kann zur Ergänzung einer vollwertigen Ernährungsweise herangezogen werden.

Wirkungen und Nebenwirkungen von Moringa

Konkret lassen sich vom Moringa-Baum drei Bestandteile nutzen. Viele ihr nachgesagten Wirkungen basieren auf Erfahrungswerten. Ob die hier aufgelisteten Wirkungsversprechen tatsächlich realistisch sind, müssen Studien beweisen. Weiter unten im Text, haben wir einige davon mit Quellenangabe zusammengefasst.

Wirkung der Moringa-Wurzel

Durch ihre Mischung Aus Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren, kann die Moringa-Wurzel positiven Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Schon die Ägypter, Römer und Griechen sollen sie vor Jahrhunderten verwendet haben. Sie lässt sich bspw. nach der Ernte reinigen und zerstampfen. Der so entstandene Wurzelbrei soll hierbei helfen:

  • Nervenreizungen
  • Entzündungen
  • Herz-Kreislaufproblemen
  • Rheuma
  • Gelenkschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden

Darüber hinaus wirkt die Moringa-Wurzel wohl appetitanregend. Sie schmeckt ähnlich dem Meerrettich und ist annähernd so scharf. Weshalb er auch den Spitznamen „Meerrettich-Baum“ erhielt.

In Indien glaubt man sogar fest daran, dass die Einnahme vom Moringa-Wurzelbrei ein effektives Verhütungsmittel darstellt.

Wirkung der Moringa-Samen

Lecker schmeckend und vielseitig einsetzbar. Moringa-Samen lassen sich roh an Salate geben. Ebenso eignen sie sich zum Rösten und Kochen. Sie sind dabei ähnlich wie Erbsen zu handhaben. Neben Hauptmahlzeiten, kannst Moringa-Samen auch ins Müsli oder einen Smoothie mischen. Bedenke jedoch, dass sie mit Rettich-Geschmack verglichen werden. Die relative Schärfe passt nicht in jedes Rezept.

Für mehr Abwechslung bringst du die Samen einen oder mehrere Tage zum Keimen. Dazu einfach in lauwarmes Wasser stellen, damit sie aufweichen. Egal in welchem Zusammenhang, Moringa-Samen versprechen hier antibakteriell zu wirken. Auch sollen sie den Harn anregen, sowie die Nerven beruhigen.

Für die äußere Anwendung werden Moringa-Samen zerrieben bzw. gemörsert. Gemischt mit Kokosöl, können sie bei Rheuma, Gicht, Arthritis und entzündlichen Verletzungen aufgetragen werden. Sogar Warzen soll man mit ihnen angeblich behandeln können. Alles Erfahrungswerte mit bislang mangelhaften wissenschaftlichen Belegen.

Wirkung der Moringa-Blätter

Vom rohen Verzehr der Moringa-Blätter wird abgeraten. Manch einer kocht sich damit einen Tee auf. Andere trocknen die Blätter, um sie anschließend zu zerkleinern. Das vergleichsweise scharfe Pulver kann dann beim Essen kochen verwendet werden.

Fazit

Allen drei Pflanzenbestandteilen (Wurzel, Samen, Blätter) des Moringabaumes sagt man nahezu identische Wirkungen nach. Wobei sich die Samen direkt in Salaten & Co verarbeiten lassen. Blätter und Wurzeln sollten gekocht und zuvor zermahlen werden.

Welche Nebenwirkungen hat Moringa?

Pflanzenteile der Moringa, insbesondere die Wurzel, werden in der indischen Heimat häufig verzehrt. Auf den ersten Blick scheinen sich deshalb auch bei größeren Mengen keine Nebenwirkungen zu ergeben. Ärzte und Wissenschaftler warnen trotzdem davor, sich sehr stark oder gar überwiegend von Moringa-Erzeugnissen zu ernähren.

Verschiedene Studien mit Tieren deuten darauf hin, dass es zu Verschlechterungen der Leber- und Nierenwerte, sowie dem Blutbild kommen kann. Ein Versuch an Ratten zeigte bspw. genau solche Veränderungen. Umgerechnet erhielten die Tiere so viel, als würde ein 60 Kilogramm schwerer Mensch täglich 60 Gramm Moringa-Blattpulver verzehren. Die Studie erfolgte über einen Zeitraum von acht Wochen.

Bei Wurzelextrakten aus dem Moringabaum gilt es die Alkaloide zu beachten. Sie gelten als giftige Inhaltsstoffe, welche Nerven lähmen und zu unerwünschten Muskelkontraktionen führen können. Bis hin zu Fehlgeburten bei schwangeren Ratten.

Ob sich diese Moringa-Nachteile auf den Menschen übertragen lassen, ist dagegen unklar.

Moringa

Moringa

Einnahme, Dosierung & Anwendung

Jetzt gehen wir zum praktischen Teil über. Unsere Tipps und Erkenntnisse zur Moringa hinsichtlich der Einnahme sowie Anwendung.

Wie verwende ich Moringa?

Moringa wird in erster Linie oral aufgenommen. Über die Verdauung gelangen dann die Inhaltsstoffe in unseren Organismus. Wo sich die Wirkungen entfalten können.

Anders sieht es bei Moringa in Cremes und Seren aus. Diese werden auf die Haut geschmiert, um dort den gewünschten Effekt zu erzielen. Hierbei ist Moringa vor allem für seine reinigende Wirkung bekannt.

Wie nehme ich Moringa ein?

Auf dem Markt sind verschiedene Produkte erhältlich. Moringa kannst du als Pulver, Kapseln oder Öl kaufen. Wichtig ist dabei, aus welchem Bestandteil die Substanz gewonnen wurde. Vom Moringabaum lassen sich die Wurzeln, Samen und Blätter verarbeiten. Die unterschiedlichen Inhaltsstoffe erzielen diverse Wirkungen.

Wie lagere / bewahre ich Moringa auf?

Am besten so, wie das Produkt zu dir nach Hause geliefert wird. Denn in der Regel füllen Hersteller ihr Moringa-Pulver, Kapseln etc. in fachgerechte Gefäße ab. Pulver, Samen und Kapseln solltest du vor Feuchtigkeit schützen. Andernfalls könnten sie schnell faulen/aufquellen und somit unbrauchbar werden.

Sollte die Verpackung nicht lichtgeschützt sein, so bewahre dein Moringa-Produkt vor direkter Sonneneinstrahlung. Vitamine und einige andere Inhaltsstoffe reagieren sehr licht- und wärmeempfindlich. Sie verlieren dann ziemlich schnell ihre Wirkung.

Muss ich Moringa schroten / mahlen?

In der Regel kaufst du ein fix und fertiges Produkt. Solltest du jedoch Moringa-Wurzeln, Samen oder Blätter im rohen Zustand erwerben, besteht die Möglichkeit. Nach einer ausreichenden Trocknungsphase, kannst du die Pflanzenteile im Mörser zerkleinern. Hierzu solltest du dich vorab aber fachkundig einlesen. Damit auch wirklich nur die brauchbaren Bestandteile in deine Ernährung einfließen.

Wann wirkt Moringa?

Eine Frage mit vielen möglichen Antworten. Es kommt auf die Wirkung an, welche du dir von der Moringa-Einnahme versprichst. Fakt ist, dass deine Verdauung etwas Zeit benötigt, um die wichtigen Bestandteile aufzuspalten. Nach der Absorption braucht es wiederum einige Minuten bis Stunden, bis die Wirkung einsetzt.

Vermutlich wirst du nur durch die regelmäßige Einnahme eine Veränderung spüren. Also nicht gleich heute oder morgen. Wahrscheinlicher sind zwei bis vier Wochen. Dieser Zeitraum wird für alle Nahrungsergänzungen angenommen, um erster Verbesserungen zu bemerken.

Wobei der Moringabaum und seine Bestandteile noch viel mehr Forschung und Studien benötigt. Bislang beruht vieles nur auf Erfahrungswerten.

Wann soll man Moringa essen?

Ob als Pulver, Kapsel oder Öl – am besten mit einer der großen Mahlzeit. Moringa wird als Nahrungsergänzung betrachtet. Folglich macht es Sinn, diese mit dem eigentlichen Essen zu kombinieren.

Moringa kaufen

Wenn du jetzt selbst einmal Moringa-Produkte testen möchtest, gibt es einiges beim Kauf zu beachten. Wir wollen dich vor unerwünschten Nebenwirkungen warnen. Ebenso gestaltet es die Vielzahl an erhältlichen Erzeugnissen schwierig, die richtige Qualität zu finden.

Worauf beim Kauf achten?

  • Zunächst muss geschaut werden, aus welchem Teil der Moringa das Pulver oder Öl gewonnen wird. Zur Verarbeitung eignen sich nämlich Wurzeln, Samen und Blätter. Sie besitzen unterschiedliche Inhaltsstoffe und wirken dementsprechend differenziert. Lies dich deshalb näher in die verschiedenen Produktarten und Anwendungsmöglichkeiten ein.
  • Natürlich solltest du nur Moringa in Bio-Qualität kaufen. Wenn der Standard nicht transparent vom Hersteller kommuniziert wird, dann frage nach. Denn jedes Land versteht etwas anderes unter den Anforderungen für den biologischen Anbau.
  • Hilfreich sind Gütesiegel, deren Zertifizierung du konkret nachvollziehen kannst.
  • Selbst wenn der Bauer alles in Sachen Bio-Standard einhält, können benachbarte Felder noch der Moringa schaden. Wenn dort Pestizide, Fungizide, Herbizide etc. verwendet werden, legt sich der Sprühnebel eventuell auch auf der Plantage neben an nieder.

Wo Moringa kaufen?

Du kannst dich in den Drogerien umschauen. Moringa ist mittlerweile in einigen Nahrungsergänzungen enthalten. DM und Rossmann führen vereinzelt solche Produkte.

Reine Moringa-Samen, Pulver oder Kapseln, findest du dagegen vorzugsweise im Internet. Achte dort insbesondere auf die eben genannten Punkte. Versuche Kontakt zum Hersteller zu finden, falls dieser zu wenig über Anbau und Verarbeitung preisgibt.

Moringa-Studien

Was den guten Glauben an Moringa betrifft, so geht dieser bis in die Antike zurück. Doch das meiste Wissen basiert tatsächlich nur auf Erfahrungen und Hörensagen. Die meisten Moringa-Studien im Netz gehen auf die wasserreinigende Wirkung ein, welche die Samen bieten. Doch es gibt noch mehr:

  • In einer Studie wurden Moringa-Blattextrakte mit Lungenkrebszellen zusammengebracht. Mit steigender Menge konnten die Wissenschaftler ein gehemmtes Wachstum feststellen. Ab einer bestimmten Konzentration erfolgte sogar der Stillstand. Unter dem Mikroskop stellte man dann sogar eine „Apoptose“-Form fest. Dabei sehen die Krebszellen so aus, wie sie sich kurz vor dem Absterben verformen. Hierbei muss es einen Auslöser bei bestimmten Zellgenen geben, um die Selbstmord zu aktivieren. Genau dies konnte mit der nachfolgenden Studie teilweise belegt werden. Wobei der genannte Dr. Jung auch darauf hinweist, dass es noch mehr Versuche mit Tieren benötigt, um hier eindeutige Erkenntnisse vorweisen zu können: http://www.plosone.org/article/info:doi/10.1371/journal.pone.0095492
  • Eine weitere Studie erweckte den Eindruck, dass Moringa-Tabletten den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen können. Die Untersuchung wurde mit 30 Patienten durchgeführt, bei denen Diabetes Typ 2 als Diagnose feststand. Sie nahmen über drei Monate täglich zwei dieser Tabletten aus Moringa-Blättern ein. Weitere 30 betroffene Personen erhielten lediglich ein Placebo. Leider ist diese Studie wenig aussagekräftig, weil wichtige Eckdaten wie Körpergewicht und Tablettendosis fehlen. Ebenso wenig wurden weitere Medikamente und Erkrankungen der Personen berücksichtigt. Daher handelt es sich hier nur um die Annahme, Moringa-Extrakte könnten den Blutzuckerspiegel senken: http://www.academyjournal.net/asj/index.php/IJHN/article/viewFile/68/pdf_27
  • Bereits im Jahr 2013 widmeten sich Wissenschaftler den Auswirkungen von Moringa auf die Blutfettwerte. Insgesamt 79 Patienten fanden sich, um sich dem Test zu unterziehen. In einem Zeitraum von 30 Tagen gab es für die Hälfte der Teilnehmer eine Kapsel mit Moringa-Extrakt. Die anderen erhielten nur eine Kapsel ohne Wirkung. Durch methodische Mängel, die relativ kleine Anzahl Teilnehmer und die Finanzierung durch den  Pfizer-Konzern, darf dieser Moringa-Studie nur bedingt geglaubt werden. Sie stellte am Ende fest, dass solche Extrakte keinen Einfluss auf die Blutfettwerte nehmen: http://actamedicaphilippina.com.ph/sites/default/files/fulltexts/vol-47-no-3-effect.pdf
  • Eine andere Studie beschäftigte sich konkret mit den Folgen einer möglichen Überdosierung. Ratten mussten dabei acht Wochen lang eine gewisse Menge an Moringa-Blattpulver verzehren. Was hochgerechnet 60 Gramm für einen 60 Kilogramm schweren Menschen entsprach. Diese Moringa-Studie deutet auf eine Verschlechterung der Nieren- und Leberwerte, sowie des Blutbildes hin: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23509212
  • Beim DBU untersuchten die Wissenschaftler speziell die reinigende Wirkung von Moringa im Wasser. Mit dem Ergebnis, dass Rohgewässer von einer deutlichen Entkeimung profitierten. Hierzu hatte man aus den Samen Pulver gewonnen und dieses ins Wasser gegeben. https://www.dbu.de/projekt_07841/_db_1036.html

Es existieren noch einige weitere Moringa-Studien. Deren Qualität bleibt fragwürdig, da viele Aspekte ausgelassen wurden. Entweder kam man zu dem Schluss, dass Moringa-Präparate helfen oder wirkungslos bleiben. Jedoch berücksichtigte man dabei nicht den allgemeinen Gesundheitszustand der Teilnehmer und/oder deren Anzahl war zu gering. Für zukünftige Studien bedarf es einer genaueren Absteckung der Auswahlkriterien und ausreichend viele Teilnehmer. Inklusive einer detaillierten Aufstellung der Zusammensetzungen.

Folgende Moringa-Studien wurden mit Blattpulvern am Menschen durchgeführt:

http://www.wholesomefoods.co.nz/product_downloads/Moringa_and_Type_II_diabetes.pdf

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25808883

http://hmtjournals.com/vol4_1/027.pdf

Moringa-Öl

Aus den Samen der Moringa wird das gleichnamige Öl gewonnen. Ausgepresst besitzt es eine leicht gelbliche Farbe. Sein Geschmack darf als „nussig“ bezeichnet werden. In Fachkreisen spricht man auch vom „Behenöl“ oder „Benöl“. Dies lässt sich auf die große Menge an Behensäure zurückführen.

Bereits die alten Ägypter sollen es zum Kochen, Balsamieren und für Medin verwendet haben. Frisch gepresst und luftdicht verpackt, hält es sich sehr lang. Vor Wärme und Licht sollte es geschützt sein. Dann bleiben die Vitamine erhalten. Weil es mehr als 70% an Omega-9-Fettsäuren besitzt, stellt man es auf dieselbe Stufe wie Olivenöl.

Manch einer verwendet es sogar zum Backen und Braten, weil es erst bei 220 Grad siedet. Andere verwenden es als Hautpflege, von der es gut aufgenommen wird. Auch Dressings, Shakes, Pesto und Smoothie sind als Anwendungsbereiche bekannt.

Moringa Öl

Moringa Öl

Aussehen, Anbau & Verarbeitung von Moringa

Anzutreffen ist der Moringa-Baum bzw. Moringa-Strauch vorzugsweise in der indischen Malabar-Region. Dort herrscht die meiste Zeit über ein sehr trockenes und heißes Klima. Folglich hat sich die Pflanze angepasst. Sie bilden nur wenige Äste mit kleinen Blättern aus, um der Sonne eine geringe Angriffsfläche zu bieten. Dagegen sammeln ihre Stämme sehr viel Flüssigkeit und wirken wie angeschwollen.

Sollte es dann doch einmal regnen, so treibt die Moringa extrem schnell aus. Die Energie aus den Speicherwurzeln fließt in die Expansion der Äste. Auf Nebenblätter verzichten die Arten meistens. Gelegentlich entstehen gestielte Drüsen an den Basen der Blattansätze. In der kurzen Blütezeit, geben die Knospen weiße, rote oder gelbe Kronblätter frei. Darauf folgt die Kapselfrucht, welche bis zu zwölf Kanten bildet. Bei voller Reife reißt diese explosionsartig auf und geben den Samen frei.

Anbau & Verarbeitung

Einheimische verwenden die fleischigen Wurzeln der Moringa als Gemüse. Generell verspricht man sich von ihnen eine Vielzahl positiver Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Aus Indien stammend, wird Moringa auch dort angebaut. Wobei es seit 2012 auch einige Plantagen auf der spanischen Insel Teneriffa gibt.

Die Samen nutzt man zur Herstellung von Behenöl. Ein ehemaliger Schmierstoff für Uhren. Heute besser als Salatöl bekannt. Behenöl verarbeiten manche Hersteller auch zu Seifen und Kosmetik. Aus den Samen lässt sich also Öl gewinnen, während die Wurzeln meist zu Pulver verarbeitet werden. Ebenso lassen sich die Moringa-Blätter trocknen und mörsern.

Moringa-Rezepte

Hier wollen wir in absehbarer Zeit leckerere Rezepte mit Moringa vorstellen, welche du nachmachen kannst. Bedenke dabei jedoch den intensiven Geschmack und die leichte Schärfe von Pulvern sowie Samen.

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Superfoods: Welche heimischen Alternativen gibt es?

Superfoods sind gesund, ohne Frage. Sie bieten in vielen Fällen einen starken Vitalstoffkomplex. Allerdings stehen sie auch immer öfter in der Kritik. Unter anderem wegen der hohen Preise. Ebenso fehlt es vielerorts an den wissenschaftlichen Nachweisen. Einzelne Inhaltsstoffe werden herausgezogen, an Tieren und im Labor getestet. Nur um von ihnen auf die ganze Frucht zu schließen und sie als „super“ zu vermarkten. Weiterlesen

Kollagen als Superfood: Anti-Aging mal anders

Wir alle wünschen uns eine ewig faltenfreie Haut. Die Zeichen des Alters sind im Gesicht am deutlichsten zu erkennen. Von Kollagen ist seit Jahren bekannt, dass es diesen Prozess verlangsamen kann. Weshalb die Industrie zur großen Freude sehr gut an Cremes und Seren verdient, in denen Kollagen enthalten ist. Nun soll das Protein auch als pulver und flüssiger Form wahre Wunder bewirken. Ein Trend mit dem Ärzte und Wissenschaftler nicht völlig einverstanden sind. Weiterlesen

Manuka Honig

Ursprünglich kommt der Manuka Honig aus Neuseeland, wo ihn einheimische Bienen herstellen. Bei uns ist der Honig noch relativ unbekannt, wird aber bei Insidern schon jetzt, als Superfood gehandelt. Die Manuka gehört der Familie der Myrtengewächse an und wird in ihrem Ursprungsland, als traditionelle Heilpflanze genutzt.

Da die Bestände nicht ausreichen, um den weltweiten Absatz zu garantieren, wird der Baum in der Zwischenzeit professionell angebaut. Hunderte Hektar große Plantagen sorgen dafür, dass ausreichend Manuka Honig und Öl produziert werden kann. Wer den Manuka Honig erwerben möchte, sollte auf die Superfood. Info achten und nur Honig kaufen, der aus biologischer Landwirtschaft stammt.

Wirkung von Manuka Honig ?

Bei den Ureinwohnern von Neuseeland wird die Manukapflanze hauptsächlich bei folgenden Beschwerden eingesetzt:

  • Blasenerkrankungen
  • Magen- Darm Beschwerden
  • Erkältungen
  • Wundinfektion

Ursprünglich hilft ein Tee, der aus frischer Rinde hergestellt wird. Hieraus ist auch der heutige Name abgeleitet, denn die Entdecker der Pflanze nannten sie aufgrund ihrer Nutzung „ Tee Baum“. Die hauptsächlichen Wirkstoffe des Manuka Baumes sind ätherische Öle.

Das Besondere am Manuka Honig ist, dass der Inhaltsstoff  Methylglyoxal wesentlich stärker ist, als bei einem klassischen Honig. Dahingehend soll in erster Linie auch die heilende Wirkung verstärkt werden.

Nebenwirkungen

Manuka Honig ist verhältnismäßig teuer im Vergleich zu herkömmlichen Honigsorten. Da ist es natürlich für Betrüger besonders leicht, einen Honig als Manuka Honig zu deklarieren, der kaum oder gar kein MGO enthält. Leider ist es kaum möglich, den echten Manuka Honig am Aussehen oder am Geschmack zu erkennen. Wer wirklich echten Manuka Honig erwerben möchte, sollte sich immer an der tatsächlichen Angabe des Wirkstoffsgehalts MGO oder UMF orientieren.

Generell gibt es keinerlei Nebenwirkungen nach dem Verzehr von Manuka Honig. Diabetiker müssen allerdings darauf achten, dass der Honig zum größten Teil natürlich aus Zucker besteht und sollten auf den Verzehr verzichten.

Risiken von Manuka Honig ?

Bekannt ist, dass sich eventuelle Risiken bei der Einnahme von Manuka Honig ergeben könnten. Der Honig ist ein unbehandeltes Naturprodukt und kommt bei der Produktion direkt in ein Glas. Damit es keine Reste von Wachs oder Bienen gibt, wird eine leichte Filtrierung angewendet. Der Honig wird nicht anschließend erhitzt, bestrahlt oder in UV- Licht getaucht. Somit besitzt er einen höheren Anteil an Bakterien, als der uns bekannte Honig.

Diejenigen, die Manuka Honig nutzen möchten, sollten daher sicher gehen, dass sie über ein gesundes Immunsystem verfügen. Sollte eine allgemeine Immunschwäche, aus Altersgründen bedingt oder sogar eine HIV- Infektion vorliegen, ist vom Verzehr abzuraten.

Das gleiche gilt insbesondere für Säuglinge, für Kleinkinder und Neugeborene, die ohnehin in den ersten zwölf Monaten ihres Lebens, keinen Honig konsumieren sollten.

Eigenschaften von Manuka Honig ?

Manuka Honig ist farblich etwas dunkler, als von den uns bekannten Honigsorten, allerdings ist die Konsistenz ähnlich. Der Honig kann entweder direkt gelöffelt werden oder er wird im Tee aufgelöst. Seine Wirksamkeit verliert der Honig weder verdünnt noch erhitzt.

Seit mehreren Jahrhunderten wird der Honig von den Maoris genutzt. Dass er jedoch auch gegen gefährliche multiresistente Krankheitskeime wirkt, wurde erst in der heutigen Zeit nachgewiesen. Diese Wirkung kommt, wie schon erwähnt, durch die größeren Mengen an Methylglyoxal. Zwar enthält jeder herkömmliche Naturhonig ebenfalls diesen Inhaltsstoff, im Manuka Honig kommt er jedoch in einer höheren Konzentration vor.

Wissenschaftler vermuten, dass es zwei Ursachen für die antibakterielle Wirkung gibt.

  • MGO (Methylglyoxal) reagiert mit bestimmten Eiweißstoffen und zerstört so die Zellwände von Bakterien und/ oder
  • MGO blockiert den Stoffwechsel von Bakterien, die dadurch bedingt absterben

Manuka Honig kann wie jede herkömmliche andere Sorte von Honig angewendet werden. Zum Beispiel, als Brotaufstrich oder zum Süßen von Speisen und Tees. Zusätzlich kann er gezielt bei unterschiedlichen gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden.

Manuka Honig als Nahrungsergänzungsmittel

Manuka Honig wird hinsichtlich der nicht-peroxidischen, antibakteriellen Wirkstärke klassifiziert. Der neuseeländische Verband „Active Manuka Honey Association Inc.“ unterscheidet verschiedene Honigqualitäten nach dem „Unique Manuka Factor“. Deutsch übersetzt bedeutet das, der einzigartige Manuka Faktor.

Als Nahrungsergänzungsmittel gibt es Manuka in unterschiedlichen Darreichungsformen, wie beispielweise Lutschbonbons oder als Rachenspray. Aber auch zur Körperpflege bietet der Handel verschiedene Produkte an. Hierbei handelt es sich um Masken, Tinkturen oder Lippenbalsam.

Anwendungsmöglichkeiten von Manuka Honig

Die Anwendungsgebiete von Manuka Honig sind aufgrund der antibakteriellen und antibiotischen Wirkungen mannigfaltig. Hierbei muss allerdings je nach Beschwerdeart und Erkrankung unterschieden werden, in welcher Form der Honig zur Anwendung kommt.

Beschwerden/ KrankheitEmpfohlener MGO GehaltManuka Produktart
Akne/ PickelMGO 100+Manuka Creme, Honig pur, Öl
EkzemMGO 100+Manuka Honig pur, Manuka Öl
Anti- FaltenbehandlungMGO 100+Manuka Honig pur, Gesichtsmaske
Halsschmerzen und HustenMGO 250+Honig pur, Lutschbonbons

Quelle: superfood.info/manukahonig

Manuka Honig kann vielseitig angewendet werden. Es empfehlen sich heiße Getränke oder der pure Verzehr. Ein Nutzer kann ihn innerlich, als auch äußerlich anwenden.

Einnahme und Dosierung

Bei vielen der chemischen oder auch natürlichen Mittel werden bestimmte Dosen angewendet. Hier kann es vorkommen, dass zu viele Inhaltsstoffe zur Umkehrung von positiven Wirkungen führen. Bei Manuka Honig verhält es sich etwas anders, die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur.

Der Wirkstoff MGO kommt in mehreren Konzentrationen im Manuka Honig vor. Gemessen wird der Gehalt in Milligramm pro Kilo Honig. Verschiedene Werte werden verschieden deklariert zum Beispiel ist die Rede von 100, 250, 400, 600 oder 800.

Je höher der MGO- Gehalt ist, desto wirksamer ist der Manuka Honig. Das gilt speziell in Bezug auf bakterielle oder virale Erkrankungen. Diejenigen, die allergisch auf Bienenprodukte oder gegen Honig allgemein reagieren, sollten natürlich von einer Einnahme absehen.

Als Dosierung gegen Erkältungskrankheiten wird dreimal täglich Manuka 100 MGO empfohlen. Bei Beschwerden im Magen- Darm- Bereich sollten es Dosen mit einem Gehalt von MGO 400 sein. Zur äußeren Anwendung bei kleinen Hautverletzungen reicht Manuka Honig MGO 100, bei größeren Verletzungen sollte der MGO- Wert bei mindestens 400 liegen.

Handelt es sich um einen Insektenstich oder einer sonstigen Hautirritation sollte die betroffene Stelle mit Manuka Honig versehen werden. Die Dosierung richtet sich hierbei immer nach der Schwere des Einstichs.

Manuka Honig kaufen

Manuka Honig gibt es bei diversen Online- Anbietern, im Reformhaus oder in bestimmten Drogeriemärkten. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, welcher MGO Wert benötigt wird und, ob der Hersteller vertrauenswürdig ist. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass sich der Preis in einem normalen Rahmen bewegt.

Absolut vertrauenswürdig sind Manuka Produkte, die ein MGO-, UMF- Siegel aufweisen oder über ein MGS- Siegel verfügen. Bei uns gilt der MGO- Faktor als wichtigstes Kaufkriterium. Dieser gibt an, wie viel MGO im Honig enthalten ist.

Der Kauf bei einem Online Shop bringt diverse Vorteile, denn der Käufer kann Kundenrezensionen einsehen, bekommt eine schnelle und zuverlässige Lieferung direkt ins Haus und häufig als Bonus einen kostenlosen Versand.

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Süßkartoffel-Geheimnis: Ursprungsort nicht Amerika

Mit der Süßkartoffel haben Restaurants und Hobbyköche ihr absolutes Trendnahrungsmittel gefunden. Als Superfood darf sie deshalb bezeichnet werden, weil sie viel Energie liefert sowie reich an Nährstoffen ist. Wer viel Energie verbrennt und lecker essen möchte, kommt in diesen Tagen nicht an ihr vorbei. Lange Zeit nahm man an, dass die Süßkartoffel aus Amerika stammt. Neueste Forschungen deuten jedoch auf eine ganz andere Heimat hin.

Eine Knolle aus Asien

Süßkartoffel-Geheimnis: Ursprungsort nicht AmerikaDem Streit der Wissenschaftler könnte nun ein Ende gesetzt worden sein. Wie es scheint, existierte die Süßkartoffeln schon vor 57 Millionen Jahren. Ihr Ursprung: Asien.

Dies geht auf eine Entdeckung eines Fossils aus Ostindien zurück. Das analysierte Windengewächs stellt einen tollen Fund dar, weil auch die Süßkartoffel dazu zählt. Der Paläobotaniker David Dilcher und seine Kollegen veröffentlichten dazu einen Artikel in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

Ihre Erkenntnis lautet, dass sich die Pflanzenfamilie während des Paläozäns im östlichen Teil des Urkontinents Gondwana entwickelte. Eine Region welche heute den Großteil Asiens bildet.

Bis dato wurde angenommen, dass die Windengewächse nur etwa knappe 35 Millionen Jahre alt seien und aus Nordamerika stammen. Zwischenzeitliche molekulare Untersuchungen weckten Zweifel und die neue Forschung bestätigt diese.

Ein extrem seltener Fund

Bislang existieren nur sehr weniger Fossilien von Windengewächsen. Sie bilden sehr feine Strukturen und verrotten daher mit der Zeit. Jener Pflanzenfund könnte eine Süßkartoffel sein, aber dazu braucht es noch die Bestätigung. Immerhin bestehen über 1.880 Arten von Windengewächsen.

Auch wenn es der Name vermuten lässt: Kartoffeln und Süßkartoffeln ähneln einander nur wenig. Kartoffeln werden zu den Nachtschattengewächsen eingeordnet.