Was den Kakao als Superfood qualifiziert

Mit Kakao verbinden wir Schokolade und Pulver zum Einmischen in unsere Milch. Dabei haben die wenigsten von uns schon mal eine Kakaobohne in den Händen gehalten. Diese schmeckt alles andere als süß – nämlich bitter. Zu viel der Schokolade ist auch nicht gut für uns. Doch der reine Kakao besitzt einige Vorteile. Was ihn zu einem Anwärter für den nächsten Superfood-Trend macht.

Das alles steckt im Kakao

Was den Kakao als Superfood qualifiziertMagnesium entspannt unseren Körper, Eisen hilft bei der Blutbildung. Kakao liefert ebenso eine gute Portion an Kalium. Vitamin D ist hinreichend für starke Knochen und ein kräftiges Immunsystem bekannt. Berücksichtigen wir zudem die Flavanole, welche die Gefäße flexibel machen, bietet Kakao eine Reihe von Vorteilen.

Wohlgemerkt ist damit die reine Kakaobohne gemeint oder daraus gemachtes Pulver. Beliebt ist er dagegen in Form von weißer und Vollmilchschokolade. Diese sind mit viel Zucker versetzt, um den bitteren Geschmack zu überdecken. Hinzu kommen hohe Fettwerte, welche sich auch in den Getränkepulvern wiederfinden.

In vielen Fällen kauft man sich nur ein bisschen „Kakaozusatz“ ein und der Großteil wird vom Zucker aufgefüllt. So kann Kakao nicht gesund sein und stellt, bei übermäßigem Konsum, eher eine Gefahr dar.

Trotzdem kann Kakao gesund sein

Wer gern zu dunkler Schokolade mit hohem Kakaoanteil greift, lebt deutlich gesünder. Forscher fanden kürzlich Vitamin D darin, nachdem sie verschiedene Schokoladensorten verglichen hatten.

Bitterschokolade wurde in den vergangenen stark kritisiert, da man in ihr hohe Cadmiumwerte fand. Das Schwermetall lagert sich in der Kakaopflanze ein, welche gern auf vulkanischem Boden wächst. Und das ist nun einmal in Südamerika der Fall, wo Kakao am meisten gewonnen wird. Cadmium kann zu Nierenschäden führen. Ab 2019 fordert die EU deshalb niedrigere Cadmiumtoleranzwerte.

Doch wie kann Kakao nun unserem gesundheitlichen Nutzen dienen? Wie schon erwähnt, wäre die reine Kakaobohne zu bevorzugen. Ihr Geschmack erinnert eine Mischung aus Nuss und Mandel.

Alternativ lassen sich auch Kakaoschalen bestellen, welche oftmals als Abfallprodukt während der Schokoladenproduktion über bleiben. Hier geht es weniger um den direkten Verzehr, sondern zum Aufkochen von Tees. Diese durften dann intensiv nach Schokolade.

Und in der Beauty-Branche ist bereits die Kakaobutter angekommen. Nach mehreren Verarbeitungsschritten ist sie dann als Pflegeprodukt für trockene Haut und Narbengewebe geeignet.

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