Wenn Superfoods und Klimaschutz sich die Hand reichen

Befürworter von Fleisch führen an, dass wir dieses unbedingt für Energie und Kraft benötigen. Ohne Zweifel liefern uns Rind, Schwein und Huhn reichlich Eiweiß. Dieses wird zur Energiebereitstellung und dem Muskelaufbau verwendet. Deswegen müssen wir aber die Alternativen nicht gänzlich ausschließen. Schon allein aus dem Blickwinkel der besseren Klimabilanz sind Superfoods sehr interessant.

Hoher Fleischkonsum fördert Klimawandel

Wenn Superfoods und Klimaschutz sich die Hand reichenNatürlich gilt dies nicht für den Anbau aller Superfoods. Auf deren Herkunft und Verfahrensweise ist zu achten. Ebenso wenig müssen wir uns nur auf die Superfrüchte und Pflanzen beschränken. Es geht vielmehr um eine Gegenüberstellung mit dem täglichen Fleischkonsum. Nutztiere benötigen zunächst Futter und müssen darüber hinaus gepflegt werden. Die Arztkosten tragen wir mit, aber was noch viel schlimmer ist: Viele der Fleischgeber sind erkrankt und wir essen sie trotzdem.

Zu diesem Ergebnis kam die Verbraucherorganisation Foodwatch. Sie stellte fest, dass 98 Prozent der tierischen Erzeugnisse aus Massenhaltung stammen. Ein Viertel aller Nutztiere sei krank, wird mit Antibiotika & Co behandelt, um sie dann trotzdem noch zu verwerten. Die zwei Prozent der in Bio-Haltung lebenden Tiere fallen dabei kaum ins Gewicht.

Zurück zum drohenden Klimawandel. Experten weltweit stimmen zu, dass unser hoher Fleischkonsum, und damit die Massentierhaltung, unsere Klimabilanz massiv verschlechtern. Denn hierfür braucht es Unmengen an Energie und Wasser.

Für Deutschland ließen sich sieben Millionen Tonnen an gefährlichen Umweltgasen einsparen. Vorausgesetzt die Massentierhaltung würde eingestampft, was natürlich nie vollständig passieren dürfte. Aber eine Reduzierung würde schon viel bewirken. Abgesehen davon die zumeist bessere Gesundheit, weil das Risiko für viele Zivilisationskrankheiten schwinden würde.

Woher soll das Eiweiß kommen?

Von Proteinen wissen wir, wie wichtig sie für unser Überleben sind. Aminosäuren bilden die Bausteine unserer Körperzellen. Fleisch besitzt sehr viel davon. Aber es gibt sehr gute Alternativen von hoher Wertigkeit. Diese entscheidet darüber, wie gut unser Stoffwechsel die Proteine verwerten kann.

Hierbei werden Hülsenfrüchte und Nüsse, aber auch Samen angeführt. Wir selbst könnten bspw. tonnenweise Erbsen anbauen. Ein herrlicher Eiweiß-Lieferant, welcher zugleich die Umwelt schont. Künftig sollten wir aus den genannten Gründen einmal öfter über gesunden Fleischersatz nachdenken.

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