Zählen Limabohnen zu den Superfoods? Was steckt drin?

Immer neue Früchte werden als mögliche Superfoods in Erwägung gezogen. Eine feste Definition was eine Superfrucht ausmacht, gibt es nicht. Meistens handelt es sich jedoch um exotische Produkte die von Einheimischen schon seit Jahrhunderten verwendet werden. So auch die Limabohne, welche vorrangig in Mittel- und Südamerika wächst. Doch schafft sie es in die Ränge der Superfoods?

Nährwerte der Limabohne

Je 100 Gramm der Limabohne erhält man folgende Nährwerte:

Kalorien/Brennwert:115 kcal
Fett:0,4 g
– davon ungesättigte Fettsäuren:0,2 g
Kohlenhydrate:21 g
– davon Zucker:2,9 g
Protein/Eiweiß:8,0 g
Ballaststoffe:7,0 g

Für eine Low Fat Ernährung eignet sich die Limabohne sehr gut. Ihr Zuckeranteil ist gering, aber sie besitzt eine gute Portion Kohlenhydrate. Auch die Menge an Ballaststoffen kann sich sehen lassen.

Weshalb die Limabohne aber noch lange kein Superfood darstellen muss. Ihren Ursprung findet man im südamerikanischen Peru. Schon die Inka wussten sie anzubauen und zuzubereiten. Bei uns in Europa kennt sie kaum jemand. Ein Anbau ist unter unseren klimatischen Bedingungen schwer möglich. Bestenfalls gedeiht sie in einem Gewächshaus, weil sie viel Wärme absorbieren muss.

Wichtige Vitalstoffe der Limabohne

Bisher fand man heraus, dass Limabohnen:

  • Leichter verdaulich sind als andere Bohnen
  • Viel Eisen enthalten
  • Die Verdauung anregen
  • eine gute Menge Eiweiß liefern

In ihrer Heimat schwört man auf die stärkende und heilende Wirkung der Limabohne. Was auch an dem Magnesium liegen könnte, welche die Bohne in gewisser Menge mitbringt. Generell geht es hauptsächlich um die interessante Mischung aus Mineralien und Spurenelementen. Wobei auch ein paar Vitamine enthalten sind. Wenn wir uns näher in die Wirkungsweisen der Limabohne eingelesen haben, folgt hier vermutlich noch ein umfangreicher Beitrag.

Limabohnen essen

Nach dem Aufweichen des Samens ist dieser zum direkten Verzehr geeignet. Besser schmecken Limabohnen jedoch, wenn Sie zuvor gekocht werden. Danach können Sie in Suppen und Salate gelangen.

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